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Motorsport  

Vettel: "Stolz, die roten Jungs geschlagen zu haben."

08.09.2013, 19:32 Uhr | dpa

Vettel: "Stolz, die roten Jungs geschlagen zu haben.". Sebastian Vettel ließ die Konkurrenz wieder einmal alt aussehen.

Sebastian Vettel ließ die Konkurrenz wieder einmal alt aussehen. (Quelle: dpa)

Monza (dpa) - Fragen in der Pressekonferenz und auf dem Podium an den dreifachen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nach seinem Sieg in Monza.

Was bedeutet Ihnen dieser Triumph?

Vettel: "Es ist toll, hier zu gewinnen. Das ist das beste Podium der Saison. Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich bin stolz, die roten Jungs geschlagen zu haben."

Was sagen Sie zu den Pfiffen der Ferraristi gegen Sie bei der Siegerehrung?

Vettel: Es war ein fantastisches Rennen. Aber man hört ja schon den Unterschied, ob Du hier in einem roten Dress gewinnst oder nicht. Das ist eine ganz besondere Strecke für mich, auch wenn ich blau gekleidet bin und nicht so bejubelt wurde. Ich habe hier 2008 mit einem italienischen Team (Toro Rosso) mit einem Ferrari-Motor gewonnen. Da herrschte eine tolle Atmosphäre. 2011 bei meinem ersten Sieg mit Red Bull waren die Reaktionen dann eine Überraschung. Aber dieses Mal nicht so. Ich bin den Leuten nicht böse, sie haben das eben im Blut.

Wie verlief der Grand Prix aus Ihrer Sicht:

Vettel: Das war kein einfaches Rennen. Der Start war nicht so gut. Ich kam nicht so gut weg und war mir nicht sicher, ob der Mark (Webber, sein Teamkollege) nicht doch direkt neben mir ist. Er war in einem toten Winkel. Ich habe dann relativ spät gebremst und dabei haben die Vorderräder blockiert. Dabei habe ich mir einen Bremsplatten für den gesamten ersten Stint geholt, das war sehr unangenehm. Ich wusste nicht, wie lange der Reifen hält. Wir mussten ein paar Runden früher als Fernando (Alonso) an die Box.

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Wie kam es, dass Sie am Schluss etwas von Ihrem großen Vorsprung einbüßten?

Vettel: Die letzten 10, 15 Runden war der Herzschlag noch mal höher, weil wir ein Problem mit dem Getriebe hatten. Da leuchtete ja auch das Rücklicht die ganze Zeit. Ich wusste nicht, wie gravierend das Problem wirklich ist. Wir hatten Glück, dass wir so einen großen Vorsprung hatten. Ich wollte dann den Abstand kontrollieren.

Sie liegen jetzt mit 53 Punkten Vorsprung auf Alonso klar an der Spitze der WM-Wertung. War das ein großer Schritt zum vierten Titeltriumph in Folge?

Vettel: Ich versuche, nicht so viel daran zu denken. Die letzten Rennen liefen sehr gut für uns. Aber es liegen viele Teams eng zusammen.

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