Rückkehr perfekt
Kimi Räikkönen fährt ab 2014 wieder für Ferrari11.09.2013, 15:47 Uhr | sid
Nun ist es perfekt: Kimi Räikkönen fährt in der kommenden Saison der Formel 1 wieder für Ferrari. Der Ex-Weltmeister aus Finnland wechselt von Lotus zur Scuderia und ersetzt dort den Brasilianer Felipe Massa. Das gab der Traditionsrennstall offiziell bekannt, nachdem in den vergangenen Tagen schon über den spektakulären Transfer spekuliert worden war.
Räikkönen erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag und soll gemeinsam mit Fernando Alonso den Red-Bull-Rivalen Sebastian Vettel vom WM-Thron stoßen. Der Iceman stand schon von 2007 bis 2009 als Nachfolger von Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Ferrari unter Vertrag. Gleich im ersten Jahr wurde er Weltmeister - seitdem warten die Italiener vergeblich auf einen Fahrertitel.
2009 verließ Räikkönen den Rennstall im Streit, obwohl er noch einen laufenden Vertrag hatte. Ausgerechnet sein neuer Teamkollege Alonso ersetzte ihn damals. Ferrari versüßte Räikkönen den Abschied mit einer Abfindung von knapp 20 Millionen Euro. Der Finne wechselte daraufhin in die Rallye-Weltmeisterschaft, 2012 kehrte er dann zu Lotus in die Formel 1 zurück.
Was bedeutet der Wechsel für Fernando Alonso?
"Ich bin sehr glücklich, nach Maranello zurückzukommen, wo ich drei fantastische und sehr erfolgreiche Jahre verbracht habe. Ich kann es kaum erwarten, wieder einen Rennwagen mit dem springenden Pferd zu fahren", wird der Finne in einer Pressemitteilung der Scuderia zitiert. Er habe "viele schöne Erinnerungen an Ferrari, nicht nur an den unvergesslichen WM-Titel 2007".
In der Zusammenarbeit mit seinem neuen Teamkollegen Alonso sieht er kein Problem. "Ich freue mich auf Fernando, den ich für einen großen Fahrer halte. Wir wollen dieser Mannschaft wieder den Erfolg bescheren, den sie verdient", sagte Räikkönen. Auch der Spanier äußerte sich positiv: "Ich begrüße meinen neuen Reisebegleiter."
In der aktuellen WM-Wertung liegt Räikkönen mit 134 Punkten auf Platz vier. Alonso hat als Zweiter 35 Zähler mehr vorzuweisen, Massa hat hingegen 55 weniger auf dem Konto. In Führung liegt Vettel mit 222 Punkten.
Mit der Verpflichtung von Räikkönen ist die Zeit der treu ergebenen Edelhelfer wie einst Rubens Barrichello oder zuletzt Felipe Massa bei Ferrari vorerst vorbei. Das Team geht voll auf Risiko. Doch die Verpflichtung könnte schon bald zum Alptraum werden. "Alonso wird das nicht gefallen", unkte Mercedes-Teamaufsichtsratsboss Niki Lauda bereits.
11.09.2013, 15:47 Uhr | sid
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