Nach Räikkönen-Wechsel
Bei Ferrari gibt es keine Nummer eins12.09.2013, 13:13 Uhr | t-online.de, dpa
Ferrari will nach dem Wechsel von Kimi Räikkönen nicht mit einer Nummer eins in die nächste Saison starten. Zumindest am Anfang sollen der Finne und Fernando Alonso, bislang der Topfahrer bei der Scuderia, gleichberechtigt sein.
Erst wenn ein Fahrer in der WM-Wertung davonzieht, soll der andere helfen. "Es logisch und richtig, dass das dann auch passiert", sagte Teamchef Stefano Domenicali auf der Homepage des Traditionsrennstalls. Das sei in der Vergangenheit der Fall gewesen und das werde auch in Zukunft so sein, erklärte der Italiener.
Zuletzt trat die Scuderia 1953 mit zwei Weltmeistern im eigenen Rennstall an. Vor allem in den vergangenen Jahren war die Hierarchie zwischen den Fahrern auch schon vor der Saison stets klar - wenn auch nicht offiziell vom Team verkündet.
Was bedeutet der Wechsel für Fernando Alonso?
So gab es auch eine klare Hackordnung zwischen dem zweimaligen Weltmeister Alonso und dem Brasilianer Felipe Massa, der stets als Wasserträger fungierte.
Experten erwarten einen erbitterten Wettstreit bei Ferrari um die Führungsrolle im Team. Ohne sich auf eine Seite schlagen zu wollen, hält Domenicali Räikkönen für einen kompletteren Fahrer als noch 2009. Damals hatte sich die Scuderia nach drei gemeinsamen Jahren von dem Finnen getrennt. Vor allem auf der technischen Seite, also bei der Weiterentwicklung des Autos, habe sich der 33-Jährige stark verbessert, erklärte der Italiener.
"James Allison (Technischer Direktor bei Ferrari, Anm. d. Red.) hat uns gesagt, dass Kimi in technischen Fragen große Fortschritte gemacht hat. Gerade mit Blick auf die vielen Regeländerungen in der nächsten Saison ist das sehr wichtig", sagte er dem britischen Fachmagazin "autosport".
Bislang war Räikkönen als Technik-Muffel verschrien, der wenig mit den Ingenieuren kommuniziert und kaum Rückmeldung gibt. Das war auch einer der Hauptgründe für die Entlassung bei Ferrari vor vier Jahren. Mit Allison hatte Räikkönen bereits bei Lotus erfolgreich zusammengearbeitet. Offenbar hat der Brite seinem Schützling einbläut, dass ein Rennfahrer nicht nur schnell sein muss, sondern auch bei der Weiterentwicklung des Autos mithelfen muss.
Aber Domenicali ist auch klar, das Räikkönen immer der etwas unterkühlt wirkende und wortkarge "Iceman" bleiben wird. "Jeder hat eine eigene Persönlichkeit und man kann von einem Finnen nicht erwarten, dass er auf Italienisch Witze erzählt und sich zum Clown macht." Das sei aber nicht weiter schlimm, im Gegenteil: "Ich denke sogar, dass die Kombination aus Fernandos leidenschaftlichen Latin-Charakter und Kimis coolen Stil viele Leute anspricht. Vor allem unsere Partner und Sponsoren", sagte Domenicali.
12.09.2013, 13:13 Uhr | t-online.de, dpa
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