Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Durch die Schmerzgrenze: Räikkönens famoser Podestrang

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Motorsport  

Durch die Schmerzgrenze: Räikkönens famoser Podestrang

22.09.2013, 20:11 Uhr | dpa

Durch die Schmerzgrenze: Räikkönens famoser Podestrang. Kimi Räikkönen raste von Startplatz 13 aufs Podium.

Kimi Räikkönen raste von Startplatz 13 aufs Podium. (Quelle: dpa)

Singapur (dpa) - Diesmal durfte sich Kimi Räikkönen den Champagner wahrlich schmecken lassen. 24 Stunden vor der Dusche mit Verköstigung auf dem Siegerpodium in Singapur stand hinter seinem Start beim Formel-1-Nachtrennen noch ein dickes Fragezeichen.

Der Rücken tat gewaltig weh. "Es war echt schlimm", sagte Räikkönen. Doch letztlich twitterte sein Noch-Team bei der Zieldurchfahrt am Sonntagabend: "Kimi durchbricht die Schmerzgrenze und fährt auf Platz 3." Und das von Startrang 13.

Räikkönen machte seinem Ruf als Überholchamp dieser Saison also auch auf dem hell erleuchteten Stadtkurs in der Marina Bay alle Ehre. In kaum einem Rückblick dürfte dabei sein finales Manöver zur Eroberung von Platz drei fehlen. Sieben Runden vor Schluss zieht er ebenso entschlossen wie mutig außen an Jenson Button im McLaren vorbei. Im Medienzentrum erntet Räikkönen prompt Applaus für den Sieg im spektakulären Zweikampf der Ex-Weltmeister.

Auf Räikkönen selbst übertrug sich die Begeisterung nicht unbedingt. "Das sieht vielleicht heikler aus", brummte der Finne bei der Pressekonferenz. Emotionslos sagte er: "Es ist nicht ganz leicht, aber ich hab's hingekriegt. Das zählt." Gegner Button erklärte, dass die Reifen an seinem McLaren nach dem langen Duell mit Räikkönen in den Runden zuvor praktisch hinüber waren und es für ihn schwierig machten.

Fast unmöglich hätten derweil die Rückenbeschwerden den 188. Grand-Prix-Start von Räikkönen gemacht. Eine alte Verletzung, die er sich 2001 mal zugezogen hatte, bereitete ihm Probleme. Im Rennen habe er so gut wie nichts gespürt, berichtete Räikkönen, der sich hinter seinem Kumpel Sebastian Vettel im Red Bull und seinem künftigen Teamkollegen bei Ferrari, Fernando Alonso, in Singapur einreihte.

Die Beschwerden traten bei dem 33-Jährigen, dessen Rückkehr zu Ferrari vor rund anderthalb Wochen bestätigt worden war, aber nach eigener Aussage nicht zum ersten Mal auf. "Ich weiß, dass ich über den Winter etwas unternehmen muss", sagte er. Um mit der Magnum-Flasche standesgemäß auf dem Podium anzustoßen, reichte es aber auch schon kurz vor Mitternacht in Singapur.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Taekwondo 
Taekwondo-Kämpfer zerstört Bausteine mit dem Kopf

Ein Taekwondo-Kämpfer aus Bosnien-Herzegowina erweist sich als ganzer harter Typ. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Jetzt bestellen: 6er-Set Solarleuchten für nur 14,99 €

Solarleuchten Globo mit warm-weißen LEDs sorgen für eine stimmungvolle Beleuchtung. Zu Weltbild.de Shopping

Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal