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Sebastian Vettel holt WM-Titel: Red-Bull-Boss sitzt vorm TV

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Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz  

Chef von Sebastian Vettel verfolgte WM-Triumph vorm TV

28.10.2013, 11:40 Uhr | dpa

Sebastian Vettel holt WM-Titel: Red-Bull-Boss sitzt vorm TV. Dietrich Mateschitz hat die Marke Red Bull aufgebaut.

Dietrich Mateschitz hat die Marke Red Bull aufgebaut. Foto: Jens Büttner. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hat den vierten WM-Triumph seines Starpiloten Sebastian Vettel entspannt vor dem Fernseher verfolgt.

"Zittern musste ich nicht", sagte der österreichische Milliardär in einem Interview der "Salzburger Nachrichten": "Es war ja seit einiger Zeit klar, dass es Sebastian schaffen würde, in Indien oder Abu Dhabi."

Vettel machte den Triumph als jüngster Vierfach-Champion der Formel-1-Geschichte bereits im viertletzten Saisonrennen in Greater Noida perfekt. Vor allem seine Serie von nunmehr sechs Siegen nacheinander brachte Vettel einen uneinholbaren Vorsprung auf die Verfolger ein. "Die Kontinuität seiner Leistung, die andauernde Höchstgeschwindigkeit, die er über eine Renndistanz halten kann, das wird schon schwer zu überbieten sein", kommentierte Mateschitz: "Da kommt drüber kaum etwas."

Der Red-Bull-Besitzer, der den Jaguar-Rennstall übernommen und 2005 mit seinem eigenen Team in die Königsklasse des Motorsports eingestiegen war, betonte, dass es einzigartig sei, wie Vettel seine Topleistungen auf Abruf bereit habe. Bedenken, dass der 36-malige Grand-Prix-Sieger mit seiner Dominanz die Formel 1 beschädigen könnte, hat Mateschitz nicht: "Ich denke, noch ist es nicht so schlimm."

Die Karten könnten in der nächsten Saison neu gemischt werden. "Ferrari, McLaren, Mercedes und Lotus sehen 2014 ihre Chancen und werden sich gegen uns stemmen." Von der überragenden technischen Grundlage nehme das Red-Bull-Team "vielleicht 50 Prozent plus/minus ein paar weitere in die nächste Saison mit. Klar, der Rest kann 2014 auch schiefgehen, das muss man aufgrund der neuen Situation einkalkulieren", meinte Mateschitz mit Blick auf die tiefgreifendste Technikreform der Formel 1 seit vielen Jahren. Zur nächsten Saison kehren die Turbomotoren zurück, hinzu kommen auch große aerodynamische Veränderungen.

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