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Sebastian Vettel schimpft über Regeländerungen

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"Das ist unsinnig"  

Vettel schimpft über Regeländerungen

10.12.2013, 17:11 Uhr | dpa

Sebastian Vettel schimpft über Regeländerungen. Sebastian Vettel ist mit der neuen Punkteregel nicht einverstanden. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Sebastian Vettel ist mit der neuen Punkteregel nicht einverstanden. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Mit ihrem Hinterzimmer-Coup von Paris haben die Spitzen der Formel 1 die Lunte für explosive Regel-Debatten gelegt. Vor allem die beschlossene Vergabe von doppelten Punkten im Finalrennen der Saison entfesselte umgehend einen Sturm der Entrüstung. "Das ist unsinnig und bestraft diejenigen, die eine ganze Saison lang hart gearbeitet haben", schimpfte Weltmeister Sebastian Vettel via "Sport Bild online". Nicht minder viel Zündstoff birgt die grundsätzliche Entscheidung für eine Ausgabengrenze, die von 2015 an wirksam werden und den finanziellen Kollaps mehrerer Teams verhindern soll. Schon jetzt kann sich die Königsklasse auf ein kontroverses Jahr 2014 einstellen.

Im Handstreich peitschten die Formel-1-Kommission und die Strategiegruppe mit sechs Rennställen (Red Bull, Ferrari, Mercedes, McLaren, Williams, Lotus) die gravierenden Änderungen durch. Während die von Reifenhersteller Pirelli geforderten zwei Pflicht-Boxenstopps pro Rennen ebenso am Veto der Teams scheiterten wie ein um zehn Kilogramm erhöhtes Gewichtslimit, gaben die Top-Gremien Grünes Licht für die Punkte-Verdopplung im letzten Grand Prix des Jahres. Der Sieger bekommt dann 50 anstatt 25 Zähler. "Das geht einen Schritt zu weit", befand das renommierte Fachmagazin "Autosport". "Die Formel 1 ist kein Zirkus voller Werbegags", schimpfte die britische "Daily Mail".

Red Bull war dagegen

Spontane Abstimmungen in Fanforen sahen die Gegner der Reform genauso klar in der Überzahl wie bei den t-online.de-Usern. Die ursprüngliche Idee für den Punkte-Bonus soll von Chefvermarkter Bernie Ecclestone stammen, der vorzeitigen WM-Entscheidungen wie in diesem Jahr durch Dauersieger Vettel vorbeugen will. "Man stelle sich mal vor, am letzten Bundesliga-Spieltag gäbe es plötzlich doppelte Punktzahl", sagte Vettel. "Ich schätze die alten Traditionen in der Formel 1 und verstehe diese neue Regel nicht."

Puristen kritisieren, damit habe der Grand Prix in Abu Dhabi 2014 den doppelten Wert wie die Klassiker Monaco oder Spa. Zudem spiele der Faktor Glück nun eine größere Rolle. Vettels Arbeitgeber sträubte sich angeblich bei den Debatten in Paris gegen die Reform. "Wir waren dagegen. Aber unser Teamchef Christian Horner wurde überstimmt", behauptete Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko.

Vergangene Weltmeisterschaften wären anders ausgegangen

Wäre das neue Punktesystem schon früher zur Anwendung gekommen, hätte 2012 nicht Vettel, sondern Fernando Alonso seinen dritten Titel gewonnen. 2008 wäre Felipe Massa anstelle von Lewis Hamilton Weltmeister geworden, 2003 Kimi Räikkönen statt Michael Schumacher. "Doppelte Punkte - das scheint wie die Antwort auf eine Frage, die keiner gestellt hat", höhnte Ex-Pilot Martin Brundle via Twitter.


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