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Red Bull Racing wollte doppelte Punktevergabe in der Formel 1 stoppen

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Formel-1-Revolution  

Regeländerungen sollten noch weiter gehen

11.12.2013, 10:30 Uhr | t-online.de

Red Bull Racing wollte doppelte Punktevergabe in der Formel 1 stoppen. Helmut Marko (re.) und Christian Horner (Quelle: imago/Sven Simon)

Helmut Marko (re.) und Christian Horner sind mit den Änderungen des Formel-1-Regelwerks nicht zufrieden. (Quelle: Sven Simon/imago)

Die Regel-Revolution in der Formel 1 sorgt weiter für Wirbel. Besonders die Vergabe von doppelten Punkten (50 statt 25) im letzten WM-Rennen 2014 in Abu Dhabi verärgert viele Fahrer und Team-Verantwortliche. Dabei hätten die Änderungen noch weitgreifender sein können. "Zunächst war geplant, für die letzten vier Rennen doppelte Punktzahl zu vergeben. Dann wäre die WM vorher fast sinnlos gewesen", sagte Red Bulls Motorsport-Chef Helmut Marko der "Sport Bild".

Sein Team sei gegen die neue Punkteregelung gewesen, aber überstimmt worden, so Marko. Neben Red Bull hatten auch Ferrari, Mercedes, McLaren, Williams und Lotus je einen Vertreter in dem Gremium gesessen. Dazu kamen je sechs Stimmberechtigte aus dem Automobil-Weltverband FIA und dem Formula One Management (FOM), dem zuständigen Vermarkter der Königsklasse,

Auch beim Weltmeister sitzt der Frust über die Verdoppelung tief. "Das ist unsinnig und bestraft diejenigen, die eine ganze Saison lang hart gearbeitet haben. Ich schätze die alten Traditionen in der Formel 1 und verstehe diese neue Regel nicht", sagte der vierfache Champion Sebastian Vettel. "Man stelle sich mal vor, am letzten Bundesliga-Spieltag gäbe es plötzlich doppelte Punktzahl."

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Vergangene Weltmeisterschaften wären anders ausgegangen

Während die Punkteregel greift, konnten die Teams die von Reifenhersteller Pirelli geforderten zwei Pflicht-Boxenstopps pro Rennen ebenso abwenden wie ein um zehn Kilogramm erhöhtes Gewichtslimit für die Boliden.

Wäre das neue Punktesystem schon früher zur Anwendung gekommen, hätte 2012 nicht Vettel, sondern Fernando Alonso seinen dritten Titel gewonnen. 2008 wäre Felipe Massa anstelle von Lewis Hamilton Weltmeister geworden, 2003 Kimi Räikkönen statt Michael Schumacher. "Doppelte Punkte - das scheint wie die Antwort auf eine Frage, die keiner gestellt hat", höhnte Ex-Pilot Martin Brundle via Twitter.

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