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Keine überhöhte Geschwindigkeit: Schumacher stürzte nach Hilfe für Freund

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"Normales Kurvenmanöver"  

Schumacher stürzte nach Hilfe für Freund

31.12.2013, 15:11 Uhr | sid, dpa

Keine überhöhte Geschwindigkeit: Schumacher stürzte nach Hilfe für Freund. Weitere Details zum Skiunfall von Michael Schumacher (Archivfoto) sind bekannt. (Quelle: dpa)

Weitere Details zum Skiunfall von Michael Schumacher (Archivfoto) sind bekannt. (Quelle: dpa)

Michael Schumacher hat unmittelbar vor seinem schweren Skiunfall einem auf der Piste gestürzten Freund geholfen. Anschließend sei Schumacher in den Tiefschneebereich zwischen zwei Pisten gefahren, berichtete seine Managerin Sabine Kehm in Grenoble unter Hinweis auf Schilderungen von Begleitern. Dort sei der 44-Jährige beim Ansatz zu einer Wende gegen eine Felsen gefahren und in die Luft geschleudert worden. Kopfüber sei er dann auf einen Felsen gestürzt, sagte Kehm vor Journalisten.

Damit wurden erstmals Details des Unfalls bekannt, der sich am Sonntagvormittag in Méribel ereignet hatte. Schumacher war demzufolge nicht mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs. Dennoch schlug sein Kopf offensichtlich heftig auf. Medienberichten zufolge zersprang dabei sein Helm. Eine Bestätigung dafür gab es in Grenoble aber nicht.

Schumacher nicht zu schnell unterwegs

"Offenbar ist der Helm gebrochen. Das bedeutet nicht, dass Michael mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Er war nicht allzu schnell", sagte Kehm: "Er hat wohl bei der Schwungauslösung einen Felsen getroffen. Es war eine Verkettung von unglücklichen Umständen." Kehm betonte, dass das Unglück auch "bei 10 km/h" hätte passieren können, "es war ein normales Kurvenmanöver". Informationen, dass Schumacher nur mit seinem Sohn auf der Piste gewesen sei, dementierte Kehm: "Er war mit einer kleinen Gruppen von Freunden unterwegs."

Der Manager des Skigebiets von Méribel hat den Sturz von Schumacher als ungewöhnliches Unglück eingestuft. "Das war kein normaler Unfall. So etwas passiert nur sehr selten in der Saison", sagte Francois Debroux dem "Express": "Beim Skifahren gibt es natürlich Verletzungen, aber das war ein absoluter Ernstfall. So etwas passiert nicht jeden Tag."

Rettung lief perfekt ab

Debroux erklärte, dass die Retter "innerhalb von drei Minuten" am Unglücksort gewesen seien. "Nach ihren Informationen war gleich zu erkennen, dass Herr Schumacher sehr schwer verletzt ist. Unmittelbar nach Eintreffen wurde der Helikopter gerufen", sagte der Manager. Die Hilfsmaßnahmen seien reibungslos über die Bühne gegangen. "Ich kann sagen, dass diese Rettung perfekt abgelaufen ist. Es ging sehr schnell", sagte Debroux. Dass es sich bei dem Verunglückten um den berühmten Rennfahrer handelte, sei erst später klar geworden: "Er wurde behandelt wie jeder andere auch."

Schumacher war am Sonntag mit einem Schädel-Hirn-Trauma in das Universitätskrankenhaus von Grenoble eingeliefert worden. Er musste sofort notoperiert werden. Am Montagabend wurde der Kerpener erneut am Kopf operiert. Dabei wurde ein Hämatom in der linken Hirnseite entfernt. Am Dienstag berichteten die Ärzte, der Zustand des Formel-1-Rekord-Weltmeisters habe sich leicht verbessert. Dennoch ist Schumacher, der am Freitag 45 Jahre alt wird, noch nicht außer Lebensgefahr.

"Es liegt noch ein langer Weg vor ihm"

"Wir haben etwas Zeit gewonnen", sagte Jacqueline Hubert, die Leiterin der Klinik. Bei dem neuerlichen Eingriff war es nach Angaben des behandelnden Arztes Jean-Francois Payen gelungen, etwas Druck auf das Gehirn wegzunehmen. Allerdings sei es zu früh, die Intensität der Therapie zu verringern. Es ließen sich noch keine Prognosen über den weiteren Verlauf treffen. "Es liegt noch ein langer Weg vor ihm."

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