Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Michael Schumacher glaubt laut Kai Ebel an Schicksal

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gespräch kurz vor Skiurlaub  

Schumacher "nicht süchtig nach Risiken"

01.01.2014, 09:33 Uhr | t-online.de, dpa

Michael Schumacher glaubt laut Kai Ebel an Schicksal. Gesprächspartner: Kai Ebel (links) interviewte Michael Schumacher kurz bevor dieser in den Skiurlaub aufbrach. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Gesprächspartner: Kai Ebel (links) interviewte Michael Schumacher kurz bevor dieser in den Skiurlaub aufbrach. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Michael Schumacher glaubte offenbar an Schicksal. "Er sagte mir einmal, dass er 'nicht Dinge nicht tun kann, weil etwas passieren kann. Wenn etwas passiert, dann ist es vielleicht Schicksal'", sagte Kai Ebel. Der RTL-Reporter kennt den bei einem Ski-Unfall lebensgefährlich verunglückten Rekord-Weltmeister der Formel 1 schon 21 Jahre. Zuletzt hatte er den 44-Jährigen bei einer Sponsoren-Veranstaltung interviewt - ein Gespräch, das unmittelbar vor der Abreise des Motorsportlers in den Skiurlaub geführt wurde.

Gegenüber "Bild.de" erklärte Ebel, dass es eine lockere Plauderei gewesen sei. "Wir sprachen über die Formel 1, sein neues Leben, neue Herausforderungen", sagte der Journalist und fügte an: "Er erzählte mir dann, dass er mit der Familie in den Skiurlaub nach Meribel aufbrechen wolle. Er war total euphorisch".

Erklärung des Managements

In den französischen Alpen ereignete sich der folgenschwere Unfall, bei dem sich Schumacher am 29. Dezember ein Schädel-Hirn-Trauma zuzog und seither in Lebensgefahr schwebt. Zwar habe sich sein Zustand, so die behandelnden Ärzte im Universitätsklinikum von Grenoble am Dienstag, leicht verbessert. Die Lage sei aber auch nach einer zweiten Operation, bei der einer von zahlreichen Blutergüssen im Hirn entfernt worden waren, weiterhin kritisch.

Für Neujahr hatten die Mediziner kein neues Bulletin angekündigt. Das Management des 44-Jährigen, der im Koma liegt, wolle derweil eine Erklärung abgeben.

"Kein Raser"

Zuletzt waren neue Erkenntnisse über den Unfallhergang bekannt geworden. Dabei sei Schumacher über einen Stein gefahren, ausgehebelt worden und dann mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. Zu schnell soll der ehemalige Rennfahrer entgegen erster Meldungen nicht unterwegs gewesen sein.

Auch Ebel glaubt nicht, dass der 44-Jährige den Unfall provoziert habe. "Schumi wollte sich nie als Adrenalin-Junkie sehen, ist kein kopfloser Raser. Er hat mir genau an diesem Abend erklärt, dass das für Außenstehende oft so aussieht, als wenn er süchtig nach Risiko und Geschwindigkeit sei." Fakt sei aber, dass er sich ganz langsam an jedes Limit herantaste. "Er beherrscht seine Geräte, er hat ein anderes Verhältnis zur Geschwindigkeit."

Und weiter: "Er sagte mir, dass er nie unkontrolliert drauf losfährt. Dass er die Geschwindigkeit kontrolliert. Schumi bestand darauf, dass er nicht süchtig nach Risiken ist. Da hat er viel Wert drauf gelegt."

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal