Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Michael Schumacher: Videos sollen den schweren Sikunfall klären

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

PK Mitte der Woche  

Ermittler wollen neue Erkenntnisse preisgeben

06.01.2014, 08:05 Uhr | dpa

Michael Schumacher: Videos sollen den schweren Sikunfall klären. Die Anteilnahme an Michael Schumachers Schicksal ist groß. (Quelle: Reuters/dpa)

Die Anteilnahme an Michael Schumachers Schicksal ist groß. (Quelle: Reuters/dpa)

Mit neuem Videomaterial will die Staatsanwaltschaft in den kommenden Tagen den schrecklichen Skiunfall von Michael Schumacher aufklären. Während sich der lebensgefährlich verletzte Formel-1-Rekordweltmeister auf der Intensivstation des Universitätskrankenhauses von Grenoble weiter in einem kritischen Zustand befand, kündigten die Ermittler für Mitte der Woche eine Pressekonferenz an. Das genaue Datum soll noch bekanntgegeben werden.

Weitere Erkenntnisse über den Unfallhergang sollen unter anderem die Bilder einer Helmkamera liefern, die Schumacher bei seinem Sturz getragen hatte. Schumachers Managerin Sabine Kehm machte in einer Mitteilung deutlich, dass die Familie den Behörden die Helmkamera "freiwillig im Rahmen der Untersuchungen" übergeben habe. "Dass dies gegen den Willen der Familie geschehen ist, ist unwahr", betonte sie.

Gibt es ein Amateurvideo des Sturzes?

Daneben sollen angeblich auch zufällige Aufnahmen eines Amateurfilmers aufgetaucht sein. Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtete, dass ein 35 Jahre alter Flugbegleiter nur wenige Meter von der Unfallstelle entfernt mit einem Smartphone seine Freundin gefilmt habe. Im Hintergrund des Films sei leicht verwackelt zu sehen, wie ein Skifahrer in dem nicht präparierten Teil zwischen zwei Pisten über den Schnee gleitet und schließlich zu Fall kommt.

Beistand von Bruder und Vater 
Ralf und Rolf Schumacher besuchen Michael

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister liegt noch immer in Grenoble im künstlichen Koma. Video

Nach Aussagen des möglichen Zeugen handelte es sich bei dem Skifahrer offenbar um Schumacher. Bestätigt wurde dies von offiziellen Seiten nicht.

Vor allem die Frage, wie schnell Schumacher unterwegs war, bevor er mit dem Kopf auf einen Felsen aufschlug, ist von großem Interesse. Der vermeintliche Zeuge soll gesagt haben, Schumacher sei "gemächlich gefahren". Der zuständige Staatsanwalt Patrick Quincy sagte der Nachrichtenagentur AP, dass die Ermittler eine Kopie des Videos anfordern wollen. Managerin Kehm hatte unter Hinweis auf Schilderungen von Schumachers Begleitern bei dem Skiausflug bereits berichtet, dass er nicht mit hoher Geschwindigkeit gefahren sei.

Keine neuen Erkenntnisse über Gesundheitszustand

Schumacher zog sich bei dem Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu. Er wurde in der Uniklinik in Grenoble seit dem 29. Dezember zweimal am Kopf operiert. Bei dem zweiten Eingriff wurde Schumacher am vergangenen Montag ein Bluterguss in der linken Hirnseite entfernt. Andere seien schwerer zugänglich, berichteten die Mediziner anschließend.

Nachdem am Wochenende Berichte über mögliche Veränderungen von Schumachers Zustand kursiert waren, stellte seine Managerin in der Mitteilung noch einmal unmissverständlich klar: "Wir betonen ausdrücklich, dass jegliche Information über seinen Gesundheitszustand, die nicht von den behandelnden Ärzten oder seinem Management stammt, nicht valide und reine Spekulation ist." Schumachers Zustand blieb kritisch, wenn auch stabil. Er liegt bereits seit einer Woche im künstlichen Koma.

"Nach Absprache mit den behandelnden Ärzten ist mit einer weiteren Pressekonferenz vor Montag nicht zu rechnen", teilte Kehm mit. Zu Prognosen machten die Mediziner und auch die Managerin von Beginn an keine Angaben.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal