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Michael Schumacher: Markus Wasmeier nimmt Pistenbetreiber in Schutz

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Wasmeier zum Schumacher-Unfall  

"Stellen mit Felsen sind ganz normal"

07.01.2014, 14:54 Uhr | sid

Michael Schumacher: Markus Wasmeier nimmt Pistenbetreiber in Schutz. Markus Wasmeier nimmt die Skipistenbetreiber in Meribel in Schutz. (Quelle: imago/Spöttel)

Markus Wasmeier nimmt die Skipistenbetreiber in Meribel in Schutz. (Quelle: Spöttel/imago)

Der zweimalige Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier hat die Betreiber der Skipiste in Meribel gegen Kritik verteidigt, die Unfallstelle von Michael Schumacher sei unzureichend gesichert gewesen. "Solche Stellen mit Felsen sind ganz normal", sagte Wasmeier im Gespräch mit "Sport-Bild": "Man kann das Problem nicht lösen, denn sonst müsste man den ganzen Berg mit Leitplanken vollbauen."

Jeder, der die präparierte Piste verlasse, bewege sich auf eigene Gefahr. "Auf präparierten Ski-Pisten gibt es alle 50 bis 80 Meter Markierungen. Das ist auch in Meribel so der Fall. Wenn ein Profi auf einen Stein kommt, kann der auch stürzen", sagte Wasmeier: "Ich wünsche Michael, dass er schnell wieder fit wird."

Wenn es weniger schneie, lauere die Gefahr, "dass man mit dem Ski einbricht und gegen einen Stein fährt. Aber: An solche Stellen fahre ich als Profi sowieso nicht rein. Ich kann diese Schneesituation einschätzen und meide sie", sagte Wasmeier.

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Vier Seiten streiten um die Schuldfrage

Der französische Anwalt Edward Bourgin, Spezialist für Schmerzensgeldfälle nach Personenschäden, hat indes eine konträre Meinung. Im Interview mit dem "Figaro" stellte er klar, dass "die Zeichen und Markierungen auf der Piste nicht ausreichend waren". Bourgin sieht die Pistenbetreiber daher in die Pflicht. "Hier ist der Standard nicht erfüllt worden", erklärte der Anwalt.

Während Schumacher nach seinem fatalen Ski-Unfall am 29. Dezember im künstlichen Koma liegt und weiter um sein Leben kämpft, laufen hinter den Kulissen die Ermittlungen über den Unfallhergang. Die zentrale Frage dabei lautet: Wer trägt die Schuld? Schumacher selbst, das Skigebiet Meribel, der Skiverleiher oder gar der Hersteller des Helms, der bei dem Aufprall zerbrach?


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