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Skiunfall von Michael Schumacher: Skier waren nicht schuld

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Staatsanwalt klärt auf  

Skier nicht der Grund für Schumachers Unfall

08.01.2014, 14:37 Uhr | t-online.de

Skiunfall von Michael Schumacher: Skier waren nicht schuld. Die Piste in Meribel in den französischen Alpen - hier verunglückte Michael Schumacher. (Montage: t-online.de) (Quelle: dpa)

Die Piste in Meribel in den französischen Alpen - hier verunglückte Michael Schumacher. (Montage: t-online.de) (Quelle: dpa)

An Michael Schumachers  Unfall waren nicht die Skier schuld. Dies teilte Stephane Bozon, Kommandant der Gebirgsgendarmerie Savoyen, auf einer Pressekonferenz in Albertville mit. Das Equipment des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters sei in sehr gutem Zustand gewesen.

Schumacher sei bei dem Unglück etwa drei bis sechs Meter außerhalb der markierten Pisten unterwegs gewesen, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Patrick Quincy. Schumacher hatte sich bei dem Sturz am 29. Dezember im Skigebiet oberhalb von Méribel schwere Kopfverletzungen zugezogen und liegt seitdem im künstlichen Koma.

Abseits der Piste unterwegs

Der Felsen, gegen den Schumacher mit dem Kopf geprallt war, habe sich acht Meter entfernt von dem markierten Abschnitt befunden. Dies habe die Auswertung der Helm-Kamera ergeben. Auf die Frage, ob Schumacher unvorsichtig gewesen sei, die markierte Piste zu verlassen, wollte Staatsanwalt Quincy nicht antworten.

Staatsanwalt klärt auf 
Schumacher wohl nicht zu schnell

Kein schuldhaftes Verhalten bei schwerem Skiunfall. Video

Bozon bestätigte noch einmal, dass die Pistenmarkierungen den Normen entsprochen hätten. "Wenn man die Piste verlässt, erkennt man das auch", sagte er.

Kein zweites Video

Das zweiminütige Video von der Helmkamera wird weiter untersucht. "Wir nutzen den Film, um die Situation nachzustellen, wir wissen genau, welchen Weg Schumacher gefahren ist", sagte Quincy: "Wir werden mit der größtmöglichen Präzision sagen können, wie der Unfall zustande kam."

Ob Schumacher allerdings einem anderen Skifahrer zu Hilfe gekommen war, ist auf der Aufzeichnung nicht zu sehen. "Das Sichtfeld ist sehr eingeschränkt", erklärte Quincy. Die Existenz eines zweiten Videos, das ein Tourist einem Medienbericht zufolge vom Unfall gemacht haben soll, zweifelte er indes an. Zudem wurde erstmals offiziell bestätigt, dass der Helm, den Schumacher trug, beim Aufprall zerbrach.

"Können keine erhöhte Geschwindigkeit erkennen"

Zum Tempo, mit dem Schumacher unterwegs gewesen sein soll, konnten die Ermittler auf der Pressekonferenz keine konkreten Angaben machen. "Wir können nicht erkennen, dass er mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war", gab Bozon immerhin zu. Die Ermittler wiesen mehrfach darauf hin, dass Schumacher offensichtlich ein sehr guter Skifahrer sei.

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