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NASCAR-Teambesitzer Haas drängt in die Formel 1

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Ab 2015 am Start?  

NASCAR-Teambesitzer Haas drängt in die Formel 1

17.01.2014, 10:59 Uhr | t-online.de

NASCAR-Teambesitzer Haas drängt in die Formel 1. Gene Haas (re.) will bald auch in der Formel 1 mitmischen. (Quelle: dpa)

Gene Haas (re.) will bald auch in der Formel 1 mitmischen. (Quelle: dpa)

Red Bull, Ferrari und Co. könnten schon bald ernsthafte Konkurrenz aus den USA bekommen. Gene Haas hat sich mit seinem Team Haas Racing Development (HRD) um eine Lizenz für Formel-1-Saison 2015 beworben.

Der 61-Jährige ist im US-Motorsport eine Größe. Zusammen mit Fahrer Tony Stewart ist er Besitzer des NASCAR-Teams Stewart-Haas-Racing. 2011 gewann Stewart den Titel in der wichtigsten amerikanischen Rennserie. Auch Danica Patrick fährt für das Team.

Zudem ist Haas ein erfolgreicher Geschäftsmann. Seine Firma Haas Automation ist weltweit der größte Hersteller von sogenannten CNC-Maschinen. Außerdem besitzt er einen eigenen Windkanal.

Mit Ferrari-Motoren am Start?

Für seine Formel-1-Pläne hat sich Haas die Dienste von Günther Steiner gesichert. Der Südtiroler war schon für Jaguar und Red Bull als Technischer Direktor aktiv. Derzeit fertigt er mit seiner Firma in der Nähe der US-Motorsporthochburg Charlotte unter anderem Karbonteile für den Motorsport.

Während die Entwicklung des neuen Boliden durch HRD in den USA erfolgen soll, könnte das Auto nach Medienberichten dann in Italien bei Dallara gebaut werden. Als Motorenlieferant ist Ferrari im Gespräch.

Zwei weitere Bewerber

Die Entscheidung der FIA, wer als 12. Team ab 2015 an den Start gehen wird, fällt noch im Februar. Bis dahin prüft der Weltverband die technischen und finanziellen Möglichkeiten der potentiellen neuen Teams.

Neben Haas hat sich Colin Kolles beworben, der schon von 2005 und 2009 als Teamchef von Midland, Spyker und Force India in der Formel 1tätig war. Auch der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovich würde gerne 2015 ein Formel-1-Team an den Start bringen. Mit StefanGP hatte sich bereits 2010 und 2011 für eine Lizenz bemüht, nachdem er Ende 2009 die Formel-1-Teile von Toyota übernommen hatte.

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