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Michael Schumacher Fan Tribut: Fans sorgen in Spa für positive Energie

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Kraft für die Familie  

Rührende Aktion für verletzten Schumacher

27.01.2014, 09:23 Uhr | dpa

Michael Schumacher Fan Tribut: Fans sorgen in Spa für positive Energie. Schumacher-Fans auf der Rennstrecke in Spa. (Quelle: dpa)

Schumacher-Fans auf der Rennstrecke in Spa. (Quelle: dpa)

Rührende Aktion für Michael Schumacher: Teilweise mit Ferrari-Fahnen oder lebensgroßen Pappfiguren ausgestattet, kamen hunderte Fans des schwer verunglückten Formel-1-Rekordweltmeisters auf dessen Lieblingsstrecke im belgischen Spa-Francorchamps zu einem "Michael Schumacher Fan Tribut" zusammen.

Der gemeinsame Marsch über den 7,004 Kilometer langen Kurs solle dem Kerpener und seiner Familie positive Energie für das wichtigste Rennen in seinem Leben geben. Dies hatte Mitorganisatorin Heidi Hendrickx in der belgischen Zeitung "Le Soir" erklärt.

1991 erstes Formel-1-Rennen in Spa

Die Strecke wurde eigens für die Aktion gesperrt. In Schumachers einzigartiger Karriere spielte sie immer eine ganz besondere Rolle. 1991 bestritt er dort sein erstes Rennen, ein Jahr später feierte er auf dem anspruchsvollen Kurs mit der legendären Eau Rouge seinen ersten Sieg von insgesamt 91 Grand-Prix-Erfolgen.

2004 machte er in Spa seinen siebten WM-Titel perfekt. 2012 fuhr er dort sein 300. Formel-1-Rennen, im selben Jahr wurde Schumacher zum Ehrenbürger von Spa ernannt.

Zustand stabil aber kritisch

Seit vier Wochen liegt Schumacher nun schon im künstlichen Koma. Er hatte am 29. Dezember vergangenen Jahres bei einem Sturz auf einen Felsen im Skigebiet oberhalb von Méribel ein schweres Schädel-Hirntrauma erlitten.

Die letzten offiziellen Angaben zu seinem Befinden gab es am 17. Januar. Sein Zustand ist demnach stabil, wird von den behandelnden Medizinern des Universitätskrankenhauses von Grenoble aber weiter als kritisch betrachtet.

Wegbegleiter äußerten Mehrfach ihre Betroffenheit

Seit dem Unfall bangen die Fans weltweit um den mittlerweile 45-Jährigen. Sein ehemaliger Ferrari-Rennstall hatte zu Schumachers Geburtstag am 3. Januar eigens Busse gechartert, um Anhänger des siebenmaligen Champions nach Grenoble zu bringen. Ex-Teamkollegen, Ex-Rivalen und weitere ehemalige Wegbegleiter äußerten mehrfach schon ihre Betroffenheit.

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