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Motorsport  

Zeitung: Brawn schließt schnelle Rückkehr aus

01.02.2014, 18:42 Uhr | dpa

Zeitung: Brawn schließt schnelle Rückkehr aus. Ross Brawn hat erstmal genug von der Formel 1.

Ross Brawn hat erstmal genug von der Formel 1. Foto: Diego Azubel. (Quelle: dpa)

Aberdeenshire (dpa) - Der frühere Mercedes-Teamchef Ross Brawn hat Spekulationen über eine schnelle Rückkehr in die Formel 1 eine klare Absage erteilt.

"Ich ziehe mich zurück - das ist kein Spaß", zitierte die englische Zeitung "The Telegraph" den 59-Jährigen am Samstag bei einer Angler-Veranstaltung im schottischen Aberdeenshire. "Ich nehme mir ein Jahr, um das Fischen zu genießen, und dann werde ich sehen, was das Leben so bringt", sagte der Brite, der maßgeblich an den sieben WM-Titeln von Rekordchampion Michael Schumacher bei Benetton und Ferrari beteiligt war.

Mercedes hatte Ende November 2013 den Abschied von Brawn nach vier Saisons bei den Silberpfeilen zum Jahresende verkündet. Der ehemalige McLaren-Technikchef Paddy Lowe und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bilden seitdem eine Doppelspitze beim Werksteam. Als eine Zukunftsoption für Brawn hatte unter anderem eine Rückkehr zu Honda gegolten. Der japanische Autohersteller steigt 2015 als Motorenlieferant für McLaren wieder in die Formel 1 ein.

Die Spekulationen rund um den englischen Traditionsrennstall wurden zusätzlich befeuert, als der ehemalige Teamchef Ron Dennis vor zwei Wochen wieder die Macht bei dem Team übernahm. Nach mehreren enttäuschenden Jahren soll der Brite als Geschäftsführer der McLaren-Gruppe den Rennstall neu aufstellen und alte Erfolge zurückbringen. Der ehemalige Lotus-Mann Eric Boullier ist schon als neuer Renndirektor eingestellt. Die Zukunft des bisherigen Teamchefs Martin Whitmarsh gilt weiter als ungeklärt.

Der passionierte Rosenzüchter und Angler Brawn hatte schon nach dem Abschied von Mercedes angekündigt, erst einmal eine Auszeit zu nehmen. "Ich muss für eine Weile eine Pause einlegen und sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Ich nehme mir ein paar Monate frei", hatte die englische Zeitung "Mirror" den Briten Anfang Dezember 2013 zitiert. "Vielleicht entscheide ich so um die Sommerzeit herum, was passieren wird, es ist eine Auszeit."

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