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Michael Schumacher: Ermittlungen zum Skiunfall eingestellt

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Keine Fremdeinwirkung  

Staatsanwaltschaft stellt Untersuchungen zu Schumachers Unfall ein

17.02.2014, 12:20 Uhr | AFP, dpa

Michael Schumacher: Ermittlungen zum Skiunfall eingestellt. Michael Schumacher: Sein Skiunfall geschah ohne Fremdeinwirkung. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Michael Schumacher: Sein Skiunfall geschah ohne Fremdeinwirkung. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Die Ermittlungen zum Skiunfall von Michael Schumacher sind eingestellt worden. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, teilte die zuständige französische Staatsanwaltschaft mit. Schumacher war am 29. Dezember im Skigebiet oberhalb von Méribel verunglückt, als er nur wenige Meter neben einer markierten Piste gefahren war.

Es gebe "kein Vergehen durch wen auch immer". Die Ausschilderung und Markierung der Piste seien "den französischen Vorschriften entsprechend" gewesen, erklärte Staatsanwalt Patrick Quincy. Der Erklärung der Staatsanwaltschaft zufolge lagen der Felsen, über den Schumacher zunächst stürzte, und der zweite Felsen, auf den er mit dem Kopf aufschlug, 10,40 Meter auseinander. Diese Felsen seien wiederum 4,50 Meter von der Pistengrenze entfernt.

Weiter in der Aufwachphase

Bereits Anfang Januar hatten die französischen Ermittler nach vorläufigen Erkenntnissen mitgeteilt, dass Schumacher selbst wohl nicht zu schnell gefahren sei und "absichtlich" die markierte Piste verlassen habe. Die Markierung der Pisten habe den geltenden Normen entsprochen. Eine schlechte Pistenmarkierung hätte den Verantwortlichen des Skigebiets etwa mit Blick auf mögliche Schadenersatzforderungen vorgeworfen werden können. Auch die geliehenen Skier von Schumacher waren demnach "in perfektem Zustand".

Der Formel-1-Rekordweltmeister prallte bei einem Schwungansatz gegen einen mit Schnee leicht bedeckten Felsen und stürzte. Schumacher schlug dabei mit dem Kopf auf einen Stein auf. Er erlitt ein schweres Schädel-Hirntrauma und wurde im Universitätskrankenhaus von Grenoble notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt. Seit Ende Januar haben die Ärzte die Narkosemittel reduziert, um Schumacher aus dem künstlichen Koma zu holen.

Ungeachtet der Feststellungen der Staatsanwaltschaft könnte die Familie Schumacher in einem Zivilverfahren gegen mögliche, aus ihrer Sicht Mitverantwortliche an dem Unfall klagen.

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