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Problemtag in Bahrain: Und Red Bull wieder mittendrin

21.02.2014, 17:37 Uhr | dpa

Problemtag in Bahrain: Und Red Bull wieder mittendrin. Teamchef Horner (M) und Renaults Sportchef Jalinier (l) beraten sich mit Teammitgliedern in Bahrain.

Teamchef Horner (M) und Renaults Sportchef Jalinier (l) beraten sich mit Teammitgliedern in Bahrain. Foto: Mazen Mahdi. (Quelle: dpa)

Sakhir (dpa) - Lewis Hamilton hat mit dem neuen Silberpfeil für die vorläufige Bestzeit bei den Testfahrten in Bahrain gesorgt.

Sein deutscher Werksrennstall MercedesAMG kam am vorletzten Tag der zweiten Probefahrten zwar auch nicht ganz ohne Probleme über die Runden, besorgniserregend war aber einmal mehr die Lage beim Weltmeister-Team Red Bull. Erneut brach der Titelverteidiger einen Testtag vorzeitig ab. Nach den 59 Runden von Vierfach-Champion Sebastian Vettel am Vortag kam Neuzugang Daniel Ricciardo auf lediglich 28 Umläufe.

Zur Halbzeit der insgesamt 12 Formel-1-Testtage zur Vorbereitung auf den WM-Auftakt am 16. März mit dem Großen Preis von Australien steht fest: Alle Teams kämpfen mit den neuen Autos, manche mehr, manche weniger - Red Bull am meisten. Im Lauf des Tages wurde Ricciardo von einem bis dato noch nicht aufgetretenen Mechanik-Problem gebremst. Um am Samstag fahren zu können, brach Red Bull vorzeitig ab und versuchte, das Problem zu beheben.

"Uns steht eine harte Nacht bevor", prophezeite Red Bulls Renningenieurs-Koordinator Andy Damerum. Ricciardo machte aber dennoch bereits "definitiv Fortschritte" aus. Man bewege sich in die richtige Richtung. Wenn auch nicht mit dem Tempo, das man bräuchte. "Wir würden liebend gern alles auf einmal in den Griff kriegen, aber so funktioniert es offensichtlich nicht. Wir müssen jetzt ein bisschen geduldig sein."

Von Zeiten wie sie Mercedes oder auch McLaren mit dem frisch verlobten Ex-Champion Jenson Button bereits in Angriff genommen hat, kann Red Bull nur träumen. Hamilton war in 1:34,263 Minuten klar der Schnellste. Das Team drehte bislang auch die meisten Runden in der Vorbereitung. "Unsere Zuverlässigkeit ist größer, als wir erwartet hatten", betonte Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg, selbst wenn er am Donnerstag zweimal stehen geblieben war. Hamilton wurde am Freitag bei einer Rennsimulation gestoppt, freute sich aber auch über die Topzeit. "Es war schön, heute eine gute Runden zusammenbekommen zu haben", sagte er vor allem wegen des geringeren Grips auf der Strecke. Die Antriebseinheit von Mercedes sei "vielversprechend".

Zuerst die Standfestigkeit, danach der Speed: Auch McLaren scheint den Testplan durchziehen zu können. Button war am dritten Tag auf dem Grand-Prix-Kurs in Bahrain gleichwohl satte 0,713 Sekunden langsamer als Hamilton. Dritter wurde Felipe Massa (+ 2,803) im Williams - ebenfalls mit Mercedes-Antrieb.

"Man kann sagen, dass die Autos mit Mercedes-Power konkurrenzfähig sind. Man kann sagen, dass wir es sind", hatte Ferrari-Pilot Fernando Alonso betont. Er sei aber sicher, dass auch die Wagen mit Renault-Antrieb, und damit auch Red Bull, beim ersten Rennen am 16. März in Australien soweit sein würden.

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Letztlich ist angesichts der größten technischen Reform der Formel-1-Geschichte mit den neuen Turbo-Motoren und einem komplexen Hybridsystem aber kein Team vor Rückschlägen gefeit. Alonsos neuer Stallkollege Kimi Räikkönen kam am Freitag wegen vorübergehender Übertragungsprobleme der Telemetriedaten des FT14 auch auf nur 44 Runden und Rang sechs. Alonso prophezeite: "Wenn man in den ersten Rennen das Ziel erreicht, wird man ein gutes Resultat erzielen."

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