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Bernie Ecclestone plant Formel 1 in Aserbaidschan

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Motorsport  

Formel 1 soll in Aserbaidschan fahren

05.03.2014, 14:09 Uhr | dpa

Bernie Ecclestone plant Formel 1 in Aserbaidschan . Bernie Ecclestone will Aserbaidschan für die Formel 1 erschließen.

Bernie Ecclestone will Aserbaidschan für die Formel 1 erschließen. Foto: Valdrin Xhemaj. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Auf der Suche nach neuen Märkten für die Formel 1 ist Bernie Ecclestone in Aserbaidschan fündig geworden. Vermittelt vom früheren Teamchef Flavio Briatore habe der Chefvermarkter einen Deal für einen Grand Prix in Baku abgeschlossen, berichtete die englische Zeitung "Daily Mail".

"Wir gehen nach Aserbaidschan", ließ sich Ecclestone zitieren. Seine Geschäftspartner in der autoritären Ex-Sowjetrepublik im Südkaukasus würden sogar schon 2015 die Premiere veranstalten wollen, sagte der Brite. "Das ist vielleicht etwas früh - außer es ist das Ende der Saison, das wäre möglich. Aber 2016 ist wahrscheinlicher", erklärte Ecclestone. Der Sportminister des rohstoffreichen Landes, Azad Rahimov, nannte Spekulationen über eine Vertragsunterzeichnung indes "vorzeitig". Die Gespräche der Gesellschaft Baku Grand Prix seien aber in einer abschließenden Phase, sagte Rahimov der Agentur Trend.az.

Für den Vertrag kassiere der Italiener Briatore einen siebenstelligen Bonus, hieß es in dem Bericht der "Daily Mail". Briatore hatte einst Michael Schumacher und Fernando Alonso zu jeweils zwei WM-Titeln geführt. Wegen seiner Verwicklung in den Skandal um einen absichtlichen Unfall des Brasilianers Nelson Piquet jr. in Singapur 2008 wurde der Mode-Manager jedoch vom Weltverband zwischenzeitlich für die Formel 1 gesperrt.

Ecclestones Kontakt zum flamboyanten Millionär ist jedoch nie abgerissen. Weil Briatore in Baku eine Filiale seiner Modemarke "Billionaire Couture" betreibt, konnte er für den geplanten Grand Prix als Vermittler auftreten.

Mit umstrittenen Partnern hatte Ecclestone nie ein Problem. Für das neue Rennen in Sotschi in diesem Oktober einigte er sich per Handschlag mit Kremlchef Wladimir Putin. "Er hat gute Winterspiele veranstaltet. Wir kommen gut miteinander zurecht", sagte Ecclestone, der jüngst auch Putins Anti-Homosexuellen-Gesetz gelobt hatte.

Sotschi und Baku sind weitere Stationen auf Ecclestones Expansionskurs. Bahrain, China, die Türkei, Singapur, Abu Dhabi, Südkorea, Indien, Texas - allein in diesem Jahrtausend feierte die Formel 1 immer neue Premieren. 2015 soll endlich auch das Rennen vor New York debütieren. Zudem verhandelt Ecclestone angeblich über einen Grand Prix im kalifornischen Long Beach.

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