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Motorsport  

Spritfressern droht in Melbourne das Aus

14.03.2014, 13:05 Uhr | dpa

Spritfressern droht in Melbourne das Aus. Pro Fahrzeug stehen den Teams 100 Kilogramm Sprit zur Verfügung, mehr nicht.

Pro Fahrzeug stehen den Teams 100 Kilogramm Sprit zur Verfügung, mehr nicht. Foto: Hans Klaus Techt. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Bei mehr als 45 Litern auf 100 Kilometern droht den Formel-1-Piloten das vorzeitige Aus beim Auftakt in Australien.

"Ich will nicht wissen, wie die anderen Sprit sparen müssen, das wird schon interessant im Rennen", prophezeite bereits Mercedes-Pilot Nico Rosberg vor dem Großen Preis in Melbourne. 100 Kilogramm Sprit - was etwa 135 Litern entspricht - und keinen Tropfen mehr gibt es pro Auto. Wer damit nicht haushalten kann und im Vollgas-Modus rast, wird die 307,574 Kilometer nicht zu Ende bringen.

"Wir hätten gern mehr Benzin, haben wir aber nicht", betonte Titelverteidiger Sebastian Vettel nach seinem ansonsten vielversprechenden Trainingsauftritt mit Rang vier hinter den Mercedes-Männern Lewis Hamilton und Rosberg sowie Fernando Alonso im Ferrari. Er hofft, dass seine "Suzie" nicht allzu durstig sein wird, wenn es im Kampf um den fünften WM-Titel um die ersten Punkte in diesem Jahr geht.

Zumal Vettel den Sprit-Ernstfall bislang noch gar nicht wirklich proben konnte. Zu selten war er mit seinem RB10 bei den Testfahrten auf Touren gekommen. Eine sogenannte Rennsimulation war da nicht drin. Im Gegensatz zu den Mercedes-Piloten. Und doch räumte auch Rosberg für den Grand Prix down under in Sachen Benzin ein: "Das ist voll am Anschlag. Melbourne ist eine der schwierigsten Strecken, was den Spritverbrauch betrifft."

Heißt: Intelligent fahren, sonst ist der Tank für den Turbo-Motor leer, aber die Zielflagge noch nicht in Sicht. Rechtzeitig schalten, nicht nur auf dem Gaspedal stehen, und die 161 Zusatz-PS durch das Hybridsystem ERS bestmöglich dazuschalten. Durch eine Anzeige auf ihrem Lenkrad werden die Piloten immer über das "Benzin-Ziel" für jede einzelne Runde informiert.

Der Zuschauer bekommt das nur sehr bedingt mit, erst ganz konkret, wenn die Rechnung nicht aufgeht. Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat seinen Unwillen über die neuen Motoren mit Benzinbeschränkung für die Rennen bereits deutlich zum Ausdruck gebracht.

Um Sprit zu sparen, hätten sie die neuen Antriebe nicht gebraucht, befand der 83 Jahre alte Brite vor Wochen. Die Teams sollten einfach kleinere Motorhomes nehmen, hatte Ecclestone vorgeschlagen. "Dann bräuchten sie auch nicht so viele Trucks, um sie in Europa rumzufahren." Und so könnte auch Sprit gespart werden. Das nutzt Vettel & Co am anderen Ende der Welt aber herzlich wenig.

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