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Starke Jungspunde und ein "seltsamer" Formel-1-Auftakt

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Motorsport  

Starke Jungspunde und ein "seltsamer" Formel-1-Auftakt

17.03.2014, 12:22 Uhr | dpa

Starke Jungspunde und ein "seltsamer" Formel-1-Auftakt. Fernando Alonso (r) fand das erste Rennen der Saison "sehr seltsam".

Fernando Alonso (r) fand das erste Rennen der Saison "sehr seltsam". Foto: Diego Azubel. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Der Start in die neue Turbo-Ära der Formel 1 hat bei weitem nicht alle überzeugt. "Das Rennen war sehr seltsam", befand Ferrari-Star Fernando Alonso nach dem Großen Preis von Australien treffend.

Immerhin: Das von vielen befürchtete Chaos auf der Strecke blieb aus. Dennoch herrschte Aufruhr unter den australischen Fans, das Fahrerlager teilte sich zwischen Jubel und Defekt-Trübsal. Eine erste Bilanz.

Was gut ankam:

Neuer Sieger: Die Formel Vettel ist fürs erste Geschichte. Nach neun Erfolgen des hessischen Red-Bull-Piloten in Serie durfte in Nico Rosberg erstmals wieder ein anderer aufs oberste Treppchen.

Neues Podium: Auch wenn Daniel Ricciardo später disqualifiziert wurde: Der Australier und der dänische McLaren-Neuling Kevin Magnussen sorgten für frische Gesichter auf dem Podest.

Neuer Punktefahrer: Der Russe Daniil Kwjat löste Vettel als jüngster Pilot mit Punkten in der Formel 1 ab. Klasse-Debüt im Toro Rosso. Erstmals zweistellig punktete Valtteri Bottas im Williams (5.).

Neue Hackordnung: Dass keiner mit der 2 antritt, ist sinnbildlich. Bei Red Bull stahl Ricciardo Vettel die Show, bei McLaren kam Magnussen vor Jenson Button an, Bottas schlug Felipe Massa.

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Was nicht gut ankam:

Neue Technik: Sieben Autos schafften es aufgrund technischer Schäden nichts ins Ziel. Eines wurde in einen Unfall verwickelt, unterm Strich acht Ausfälle. Vor einem Jahr: nur halb so viele.

Neuer Sound: Für Vettel wie ein "Staubsauger". Auf der Geraden bei Topspeed geht's noch, in Kurven wird's ganz leise. Selbst ein Doppelsitzer für Taxifahrten vermittelte mehr Formel-1-Power.

Neue Power: Die Turbomotoren mit dem Hybridsystem sind vielen leistungsmäßig zu schwach. Ein Vergleich: Schnellste Rennrunde Rosberg: Im Schnitt 206,4 Km/h. 2013 schaffte Kimi Räikkönen 213,8.

Neuer Rennverlauf: Hätte Magnussen zum Beispiel Ricciardo noch auf der Strecke vom zweiten Platz verdrängen können? Einen Versuch ist es nicht mehr unbedingt wert: Es droht sonst das Benzin auszugehen.

Neues Endergebnis: Fünf Stunden will niemand auf ein offizielles Ergebnis warten. Die meisten hatten längst abgeschaltet, da wurde das Siegerpodium in Australien neu aufgestellt.

Was nun kommt?

Neue Herausforderung: Im kommenden Rennen dürften die Teams vor neuen Problemen stehen: Wie wirkt sich die extreme Schwüle von Malaysia auf die Elektronik und die Batterien im Auto aus?

Neue Erkenntnis: Australien-Sieger Rosberg reist nach eigener Aussage erstmals zu einem Rennen mit dem Wissen: Mit dem Auto kann ich die nächsten Rennen um Pole und Sieg fahren.

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