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Motorsport  

Hamilton-Hattrick bringt Rosberg und Vettel unter Druck

21.04.2014, 12:13 Uhr | dpa

Hamilton-Hattrick bringt Rosberg und Vettel unter Druck. Lewis Hamilton fährt derzeit ganz cool von Sieg zu Sieg.

Lewis Hamilton fährt derzeit ganz cool von Sieg zu Sieg. Foto: Srdjan Suki. (Quelle: dpa)

Shanghai (dpa) - In grauer Schlabberhose schwärmte Lewis Hamilton von der Form seines Lebens. Nach dem ersten Sieg-Hattrick seiner Formel-1-Karriere startet der britische Mercedes-Pilot als klarer Titelfavorit in die Europa-Saison.

"Glücklicher war ich noch nie", bekannte Hamilton im längst dunklen Fahrerlager von Shanghai, nachdem er die Konkurrenz bei seinem Erfolg in China phasenweise vorgeführt hatte. Für Nico Rosberg und Sebastian Vettel bleibt nur die vage Hoffnung auf bessere Tage. Der Mann im lässigen Rapper-Outfit wirkt derzeit unschlagbar.

Der amtierende Champion Vettel fährt in den kommenden Wochen nicht nur um die rasant schwindende Chance auf den fünften WM-Triumph in Serie, sondern auch ums Prestige. Dass er am Ostersonntag in Shanghai erneut Red-Bull-Kollege Daniel Ricciardo auf Druck des Teams höchst widerwillig passieren lassen musste, kratzt am Image des früheren Dauersiegers. "Jammern bringt uns auch nicht weiter", meinte Vettel, als er den ersten Ärger über Platz fünf und den Riesen-Rückstand auf Ricciardo verdaut hatte.

So schnell wie möglich muss der Hesse jetzt seine Probleme mit dem störrischen RB10 unter Kontrolle bekommen, am besten schon beim Europa-Auftakt in Barcelona am 11. Mai. "Härter arbeiten" heißt seine Devise für ihn persönlich und das Team. "Wir dürfen nicht noch mehr Boden verlieren", mahnte Red-Bull-Teamchef Christian Horner mit Blick auf die enteilten Silberpfeile. 97 Punkte beträgt schon der Rückstand des Weltmeister-Teams in der Konstrukteurswertung, 46 Zähler fehlen Vettel im Fahrer-Klassement auf Rosberg (79 Punkte).

Der WM-Führende allerdings wirkt mehr denn je wie ein Spitzenreiter auf Abruf. Auf vier Punkte ist sein Polster auf Hamilton geschmolzen. "Noch bin ich vorn und ich habe vor, dass es so bleibt", nannte Rosberg das aus seiner Sicht einzig positive Ergebnis eines verkorksten China-Ausflugs. Mit mehreren Fahrfehlern hatte er die Qualifikation verpatzt, am Start kollidierte er mit dem Williams von Valtteri Bottas, dann fiel seine komplette Telemetrie aus. Dennoch rettete der gebürtige Wiesbadener immerhin Platz zwei - der dritte Doppelerfolg für Mercedes nacheinander.

Der Trend aber spricht klar für Hamilton, der seine Nullrunde wegen eines Defekts beim Auftakt in Australien punktemäßig inzwischen fast wettgemacht hat. "Das Team hat einen Lauf", stellte der 29-Jährige fest. Zur Belohnung für seine überlegene Fahrt durfte der Weltmeister von 2008 sogar im Privatflieger von Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda in die Heimat düsen. Mit 25 Grand-Prix-Siegen zog Hamilton mit dem Österreicher gleich, in Kürze dürfte er Lauda hinter sich lassen. "In einer eigenen Liga" sah Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den WM-Zweiten. "Hamiltons Spazierfahrt", schrieb "El Pais".

"Ich fühle mich viel wohler dieses Jahr", begründete Hamilton seine aktuelle Stärke. Nach einer Saison der Eingewöhnung beim Werksteam zeigt der Mann aus Stevenage nun seine ganze Klasse - und hat dazu noch einen Wunderwagen. "Ich kann einfach nicht glauben, wie großartig dieses Auto ist", sagte Hamilton. "Mercedes bleibt uneinholbar", urteilte der "Corriere della Sera".

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Die Konkurrenz ahnt längst, dass nur ein enormer Entwicklungssprung Mercedes noch einmal in Gefahr bringen könnte. "Sie haben so einen großen Vorteil. Wir müssen sie schnell einfangen, bevor die WM entschieden ist", sagte der WM-Dritte Fernando Alonso, der Ferrari endlich den ersten Podiumsplatz in dieser Saison beschert hatte.

Die Scuderia und Red Bull haben zumindest die Mittel, um in ihren potenten Rennfabriken ihre Boliden auf Touren zu bringen. "Das Ziel ist es, möglichst schnell als Team dafür zu sorgen, dass der Stern untergeht", sagte Vettel. Mercedes aber plant längst Gegenmaßnahmen. "Wir wollen den größten Schritt bis Barcelona machen", sagte Rosberg. "Sas ist unsere Chance, den Vorteil noch auszubauen."

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