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Business as usual: Ecclestone wieder in seinem Reich

10.05.2014, 13:43 Uhr | dpa

Business as usual: Ecclestone wieder in seinem Reich. In der Boxengasse fühlt sich Bernie Ecclestone wohler.

In der Boxengasse fühlt sich Bernie Ecclestone wohler. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Nicht mal zwanzig Stunden nachdem er den Gerichtssaal in München ein bisschen erschöpft verlassen hatte, stand Bernie Ecclestone schon wieder hellwach in seinem Reich. Ein kurzer Plausch hier, ein Handshake dort.

Auf dem grünen Kunstrasen vor seinem persönlichen Motorhome auf dem Circuit de Catalunya wirkte beim ersten Besuch des Formel-1-Fahrerlagers seit Beginn des Schmiergeld-Prozesses alles wie immer - auch Ecclestone selbst.

In gewohntem Look - dunkle Anzughose, weißes Hemd mit dem offiziellen Emblem der Formel 1 und große Nickelbrille - nahm Ecclestone seine Arbeit wieder auf. Auch Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler wollte sich am Rennwochenende mit seinem langjährigen Formel-1-Geschäftspartner unterhalten. So wie die anderen Promoter der aktuellen und geplanten WM-Läufe: Von Australien bis Russland.

Denn Ecclestone ist weiterhin Mister Formel 1, Prozess wegen einer angeblichen Bestechung in einem besonders schweren Fall hin oder her. "Es gibt einige Teams, die zu kämpfen haben. Es gibt einige Promoter, die zu kämpfen haben. Bernie ist einer, der alles zusammenhält", betonte Red-Bull-Teamchef Christian Horner in einem dpa-Gespräch.

Ecclestone, der Ende der 70er Jahre die TV- und Werberechte an der Motorsport-Königsklasse erworben hatte, habe "die Formel 1 aufgebaut und zu dem Business gemacht, das sie heute ist", lobte Horner. Er ist mit Ecclestone sehr gut befreundet und wurde schon oft als sein Nachfolger gehandelt.

"Das ist sehr schmeichelhaft. Das ist aber in keiner Weise ein Fakt. Diese Gerüchte kommen immer wieder", stellte Horner klar. Allerdings hatte sich auch Ecclestone bereits selbst für den 40 Jahre alten Erfolgs-Teamchef von Red Bull ausgesprochen.

"Zuerst einmal hoffe ich, dass Bernie das noch eine längere Zeit macht", sagte Horner über seinen 83 Jahre alten Landsmann, der sich in München wegen des Vorwurfs der Bestechung in einem besonders schweren Fall vor Gericht verantworten muss. Würde er verurteilt, wäre die Zeit von Ecclestone als Geschäftsführer der Formel 1 beendet. Das hat Formel-1-Besitzer CVC bereits klargemacht.

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Er soll dem damaligen Banker Gerhard Gribkowsky bei dem Verkauf der Formel-1-Anteile an das Investmentunternehmen CVC vor rund acht Jahren 44 Millionen Dollar als Schmiergeld bezahlt haben. Ecclestone gibt an, er habe sich erpresst gefühlt. Am Freitag hatte Gribkowsky als Zeuge in dem Prozess ausgesagt, über vermeintliche frühere Bestechungsversuche berichtet und damit den Druck auf Ecclestone erhöht. Anschließend war dieser von München nach Barcelona geflogen. "Das ist im Moment eine sehr anstrengende Zeit für ihn", sagte Horner.

Er betonte aber auch, dass Ecclestone der Gleiche wie immer sei. Und er wünscht sich, dass sein Landsmann noch lange in seinem Amt verbleibt. "Die Formel 1 braucht ihn in diesen schwierigen Zeiten mehr als jemals zuvor", befand Horner.

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