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Russen versprechen: Unser Rennen wird einzigartig sein

19.05.2014, 11:37 Uhr | dpa

Russen versprechen: Unser Rennen wird einzigartig sein. Alexander Saurin ist Vize-Gouverneur der Region Krasnodar und kümmert sich um die geplante Formel-1-Premiere in Russland.

Alexander Saurin ist Vize-Gouverneur der Region Krasnodar und kümmert sich um die geplante Formel-1-Premiere in Russland. Foto: RACE-PRESS/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Stellvertretende Verwaltungschef von Krasnodarsk, Alexander Saurin, sprach in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa über die Bedeutung des ersten Formel-1-Rennens für Russland und die Olympia-Region Sotschi.

Er garantierte trotz der Ukraine-Krise auch die Sicherheit für die Besucher. Ein zweites Monaco soll das Rennen nicht werden, sondern "einzigartig".

Wie ist der Stand der Vorbereitungen für das Rennen im Oktober?

Saurin: Wir liegen im Zeitplan. Die nötigen Inspektionen sind gemacht worden und es gibt kein Risiko für den ersten Großen Preis von Russland.

Angesichts der Situation in der Ukraine und in Russland - Inwiefern können Sie Fans empfehlen, jetzt Tickets zu kaufen?

Saurin: Wir kümmern uns um die Formel 1 und bereiten alles vor, damit unsere Gäste sich wohlfühlen. Wir verbinden keine politischen Dinge mit der Formel 1.

Es ist also sicher, jetzt nach Sotschi zu reisen und auch im Oktober?

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Saurin: Es ist jetzt sicher, nach Sotschi zu gehen und es wird auch im Oktober sicher sein, nach Sotschi zu gehen. Sotschi ist die Sommer-Hauptstadt von Russland. Wir garantieren die Sicherheit für alle Besucher, das ist unser Standard. Und das wird auch weiterhin so sein.

Erschweren die Sanktionen gegen Russland wegen des Konflikts mit der Ukraine die Arbeit?

Saurin: Wir haben einen Kontrakt und an den halten wir uns. Wir haben Garantien. Und im Moment sehen wir auch keinerlei finanzielle Probleme für die Veranstaltung.

Wie wichtig ist das Rennen für ihre Region und Russland?

Saurin: Es gibt zwölf Millionen Zuschauer für die Formel 1 in Russland. Wir haben in jeder Formel-Rennserie einen russischen Piloten. Und sie sind sehr populär in Russland. Die Integration des Olympischen Geländes in ein neues großes Sport-Projekt ist zudem sehr wichtig.

Wie motorsportverrückt sind Russen?

Saurin: Wie gesagt, zwölf Millionen Zuschauer verfolgen die Formel 1. 80 Prozent der Karten sind reserviert.

Sind Sie sicher, dass es ausverkauft sein wird?

Saurin: Es wird ausverkauft sein.

Wie wichtig wird auch ein finanzieller Gewinn sein?

Saurin: Wir arbeiten an einem Konzept, dass auf zehn bis 15 Jahre angelegt ist. Unser Hauptziel ist es, auch unseren Kindern den Motorsport zu erhalten. Wir sehen es perspektivisch.

Können Sie ein paar Zahlen nennen, wie sich die Formel 1 in so einem Zeitraum auszahlen soll?

Saurin: Alle wichtigen Zahlen sind vertraulich.

Aber es muss doch Hochrechnungen geben...?

Saurin: Es ist eine prinzipielle Sache. Es ist ein Anker, die Touristen auch in verschiedenen Jahreszeiten nach Sotschi zu bringen. Im Winter haben wir die herrlichen Berge. Im Sommer das Meer. Es war also unsere Aufgabe, sich zu überlegen, wie wir sie auch im Frühling und Herbst nach Sotschi bekommen.

Verglichen mit anderen Rennen, wo will sich Sotschi mit seinem Rennen positionieren?

Saurin: Unser Rennen wird einzigartig sein. Es ist die örtliche Begebenheit; das Meer mit dem Blick auf die Berge. Dazu kommt die Integration des Olympischen Parks. Zudem ist die Strecke auch teilweise ein Straßenkurs. Wir hatten die Homologation des Projekts und es wird auch sportlich ein sehr interessantes Rennen. Die Fahrer müssen vor der zweiten und der zehnten Kurve von 300 km/h runterbremsen.

Wie gut waren die Verhandlungen mit Bernie Ecclestone?

Saurin: Wir möchten den Vertrag nicht kommentieren.

Sie sind also einfach glücklich, die Formel 1 in Sotschi zu haben?

Saurin: Wir haben unser Leben lang darauf gewartet. Es ist wichtig für uns, dass wir das hohe Niveau auch in der Vorbereitung demonstrieren können. Wir werden die Leute beeindrucken, und das aber nicht nur im ersten Jahr, wir werden den Leuten in all den Jahren immer wieder Interessantes bieten.

ZUR PERSON: Alexander Saurin ist Vize-Gouverneur der Region Krasnodar. Er wurde im Sommer 2009 im Alter von 42 Jahren einstimmig dazu ernannt. Saurin war vor allem auch für Fragen zur Vorbereitung der Olympischen Winterspiele im Februar diesen Jahres zuständig. Nun kümmert er sich um die geplante Formel-1-Premiere in Russland.

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