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Motorsport  

Die Zwischenbilanz der deutschen Piloten

17.07.2014, 15:57 Uhr | dpa

Die Zwischenbilanz der deutschen Piloten. Nico Rosberg führt in der Fahrerwertung mit satten 165 Punkten.

Nico Rosberg führt in der Fahrerwertung mit satten 165 Punkten. Foto: Valdrin Xhemaj. (Quelle: dpa)

Hockenheim (dpa) - Die Punktespanne ist immens. An der Spitze der Formel 1 thront Mercedes-Pilot Nico Rosberg mit 165 Zählern, im Keller hat sich Sauber-Mann Adrian Sutil eingenistet. Noch immer wartet er auf seinen ersten Punkt.

Zwischen diesen beiden Extremen haben sich Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel und Force-India-Pilot Nico Hülkenberg positioniert. Doch der viermalige WM-Champion aus Heppenheim ist mit seiner Ausbeute alles andere als zufrieden. Eine deutsche Zwischenbilanz vor dem Hockenheim-Rennen am Sonntag.

NICO ROSBERG (WM-Erster, 165 Punkte): Es läuft für Rosberg in dieser Saison. Drei Siege, vier Poles - die Bilanz des gebürtigen Wiesbadeners kann sich sehen lassen. Doch zuletzt in Silverstone bremste ihn erstmals seit 17 Rennen ein Getriebedefekt komplett aus. Die Konsequenz: Rosbergs Stallrivale Lewis Hamilton hat nur noch vier Zähler Rückstand. Der 29-Jährige, der in der vergangenen Woche seine langjährige Freundin Vivian Sibold geheiratet hat, will bei seinem Heimrennen die Attacken des Briten kontern und als erster Deutscher seit Michael Schumacher 2006 wieder auf dem Hockenheimring triumphieren. "Ich bin hier, um die Führung auszubauen", sagte Rosberg am Donnerstag. Auftrieb soll Rosberg zudem sein neuer Vertrag verleihen. "Mehrere Jahre" bindet ihn nun sein Ja-Wort an Mercedes - schon am Ende dieser Saison soll endlich der ersehnte WM-Titel stehen.

SEBASTIAN VETTEL (WM-Sechster, 70 Punkte): Der Heppenheimer durchlebt die schlimmste Formel-1-Pannenserie seiner Karriere. Drei Ausfälle musste der viermalige WM-Champion in dieser Saison schon verbuchen, den fünften Titel in Serie muss er praktisch abschreiben. Motorenhersteller Renault hat im Gegensatz zu Branchenprimus Mercedes den wesentlich schwächeren Job abgeliefert. Mit dem Rückstand wird sich das erfolgsverwöhnte Red-Bull-Team noch lange herumärgern müssen. "Ich hoffe, wir können ein gutes Wochenende haben", meinte Vettel, dessen Heimatstadt gerade mal 30 Minuten von Hockenheim weg ist. Sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo übt allerdings mächtig Druck auf ihn aus. Der Dauergrinser ist in der WM-Wertung hinter dem enteilten Silberpfeil-Duo Rosberg/Hamilton Dritter.

NICO HÜLKENBERG (WM-Siebter, 63 Punkte): Von seiner Rückkehr zu Force India hatte sich der 26-Jährige eine Menge erhofft - der Wechsel ist aufgegangen. Während sein früherer Rennstall Sauber weiter auf den ersten Saisonpunkt wartet, ist Hülkenberg derzeit die deutsche Nummer drei. Gerade mal sieben Zähler weniger als Vettel hat er auf dem Konto, auch dank des Mercedes-Aggregats. "Wir hatten einen sehr positiven Start in die Saison, viel besser als wir erwartet hatten", erklärte der Emmericher. Zuletzt hatte Force India einen Durchhänger, doch mit einer überarbeiteten Kühlung will Hülkenberg am Hockenheimring wieder um die Podiumsplätze mitfahren. Viermal raste er in diesem Jahr schon auf Platz fünf. Zuletzt in Silverstone verblüffte "Hülk" in der Qualifikation als Vierter.

ADRIAN SUTIL (WM-17., 0 Punkte): Im vergangenen November beim Grand Prix von Abu Dhabi hat der Gräfelfinger letztmals einen Punkt in der Formel 1 eingefahren. Dazwischen stehen sein Wechsel von Force India zu Sauber und jede Menge Probleme. Allein in dieser Saison kam der 31-Jährige viermal nichts ins Ziel. Seine beste Platzierung? Rang elf beim Saisonauftakt in Australien. Sutil unterlaufen in diesem Jahr etliche Fehler, zudem reicht die Mängelliste an seinem Dienstwagen vom Gewicht bis zur Aerodynamik. Das Team leistet sich strategische Patzer. "Der Wagen ist besser als in den ersten Rennen, nur schlägt sich das nicht in den Punkten nieder", sagte Sutil. Auch sein Stallrivale Esteban Gutiérrez wartet auf seinen ersten WM-Punkt 2014. Eine bittere Bilanz für das Sauber-Team.

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