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Formel 1: Mateschitz von Vettel "weder überrascht noch enttäuscht"

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Motorsport  

Mateschitz von Vettel "weder überrascht noch enttäuscht"

10.10.2014, 14:13 Uhr | dpa

Formel 1: Mateschitz von Vettel "weder überrascht noch enttäuscht". Dietrich Mateschitz lässt sich keine grauen Haare wachsen, weil Sebastian Vettel Red Bull verlässt - die hat er schon.

Dietrich Mateschitz lässt sich keine grauen Haare wachsen, weil Sebastian Vettel Red Bull verlässt - die hat er schon. Foto: Jan Woitas. (Quelle: dpa)

Salzburg (dpa) - Dietrich Mateschitz hat sich zum ersten Mal zum bevorstehenden Abschied von Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel von Red Bull geäußert.

Der Besitzer des Rennstalls erklärte im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa, "weder überrascht noch enttäuscht" zu sein, dass Formel-1-Star Vettel das Team nach dieser Saison verlassen wird. Er führte das auf das Handicap mit dem schwächeren Renault-Antrieb zurück. Der 70 Jahre alte Milliardär sprach aber auch von hohen finanziellen Einsparungen durch Vettels Abschied.

Wie sehr hat Sebastian Vettels Entscheidung Sie überrascht, wenn nicht sogar enttäuscht, Red Bull nach dieser Saison zu verlassen?

Dietrich Mateschitz: Weder überrascht noch enttäuscht. Erstens wussten wir, dass er Gespräche führt, und zweitens glaube ich, dass es bei aller Loyalität für einen Rennfahrer richtig ist, sich nach neuen Herausforderungen umzusehen.

Gab es keine Möglichkeit, ihn noch einmal umzustimmen?

Mateschitz: Wir haben es nicht probiert, und ich hätte das auch nicht für richtig gehalten. Insbesondere unter den derzeitigen Voraussetzungen. Angesichts des Handicaps von Red Bull Racing mit der derzeitigen Power Unit braucht es keinen vierfachen Weltmeister im Team, der bei der derzeitigen Mercedes-Dominanz bestenfalls 'best oft the rest' werden kann. Außerdem bedeutet es für Daniil Kwjat, einen unserer Nachwuchspiloten, ein gewaltiges Upgrading, ein Cockpit in einem Team zu bekommen, das trotz dieses Handicaps immerhin noch Nummer zwei in der Konstrukteurswertung sein wird. Wir sahen daher weder eine Richtigkeit noch Notwendigkeit darin zu intervenieren, zumal mit dieser Rochade ja auch sehr hohe finanzielle Einsparungen verbunden sind und meiner Meinung nach die kommende Fahrerrochade auch einiges zur Spannung in der nächsten F1-Saison beitragen wird.

Was entgegnen Sie jenen Kritikern, die sagen: 'Nun verlässt er nach der ersten Saison, in der es nicht so gut läuft, direkt das Team'?

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Mateschitz: Das mag vielleicht für einige so aussehen. Aber sie verstehen zu wenig von den Fakten und wissen wahrscheinlich auch nicht wirklich, wie der F1-Zirkus funktioniert.

ZUR PERSON: Dietrich Mateschitz (70) ist Mit-Besitzer des Getränkeunternehmens Red Bull. Im gehören in der Formel 1 die Rennställe Red Bull und Toro Rosso.

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