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Formel 1: Rosberg und Vettel hilflos gegen Hamilton

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Motorsport  

Hilflos gegen Hamilton: Deutsches Duo muss Pause nutzen

20.04.2015, 14:50 Uhr | dpa

Formel 1: Rosberg und Vettel hilflos gegen Hamilton. Lewis Hamilton (M) hat in der Formel 1 zur Zeit (fast) alles unter Kontrolle.

Lewis Hamilton (M) hat in der Formel 1 zur Zeit (fast) alles unter Kontrolle. Foto: Srdjan Suki. (Quelle: dpa)

Sakhir (dpa) - Dem deutschen Verfolger-Duo Nico Rosberg und Sebastian Vettel droht auch bei der Formel-1-Rückkehr nach Europa nur der Zweikampf im Rückspiegel von Lewis Hamilton. Der Titelverteidiger kann seine Dominanz entspannt genießen.

"Er kontrolliert das halt", erklärte Mercedes-Widersacher Rosberg nach dem souveränen Sieg seines britischen Teamkollegen in Bahrain. "Im gleichen Auto kann ich da nix machen." Hamilton fuhr sich mit seinem dritten Sieg im vierten Rennen gleich zu Saisonbeginn einen beachtlichen Vorsprung auf Rosberg und auch Vettel heraus. "Wer will ihn stoppen?", fragte am Montag bereits die "Basler Zeitung".

Der Wille ist nicht das Problem. Nicht bei Rosberg, der mit 27 Punkten Rückstand - für einen Sieg gibt es 25 Zähler - wieder Zweiter ist. Mit einem Auge habe er schon auf den WM-Stand geschaut. "Aber da ist nicht mein Fokus drauf. Ich will einfach mal ein paar coole Rennen haben", betonte Rosberg.

Nicht für Vettel, der nach Platz fünf in Sakhir als Dritter 28 Punkte weniger als Hamilton hat. "Natürlich ist es unser Ziel, Mercedes zu kriegen. Wir scheinen das Team direkt hinter ihnen zu sein. Aber auch wenn wir das sind, gibt es da eine Lücke", betonte der viermalige Weltmeister aus Heppenheim.

Und auch nicht für Vettels Teamkollegen Kimi Räikkönen. Dank psychologischer Kniffe seines Teamchefs Maurizio Arrivabene ist der Finne im Kreise der besten Vier - mit allerdings schon beträchtlichen 51 Punkten Rückstand auf Hamilton - angekommen. "Kimi is back. Wir haben zwei starke Fahrer", betonte Arrivabene. Er will Räikkönen mit der Vertragsverlängerung allerdings weiter zappeln lassen, um ihn so zu Bestleistungen zu treiben.

Die Lücke von Ferrari zu Mercedes ist die eine Sache. Die zwischen Hamilton und dem Rest eine andere. Er genießt derzeit jeden Meter auf dem Weg zu seinem dritten Titel nach 2008 und 2014. "Guten Morgen, Sterne der Strecke", grüßte Hamilton seine Fans und sein Team am Montag via Twitter nach seiner Ankunft in England und freute sich erstmal auf die Tollerei mit seinem geliebten Vierbeiner.

Auf der Strecke scheint der 30 Jahre alte Brite mit seinen Konkurrenten ebenfalls manchmal regelrecht zu spielen. Sein Sieg in Bahrain, der 36. seiner Karriere, geriet eigentlich nie in Gefahr. Nichts habe trotz des Feuerwerks und der Funken der Autos heller gestrahlt als das "leuchtende Talent" von Hamilton, schrieb die britische "Daily Mail": "Er ist zum Start der Saison derart in Form, dass man das Außergewöhnliche leicht für Routine halten könnte."

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168 von 227 Runden in Australien, Malaysia, China und Bahrain führte Hamilton bislang das Feld an. Alle vier Poles gingen an ihn.

Drei Wochen Pause haben seine Verfolger nun, sich etwas einfallen zu lassen, wenn am 10. Mai der Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya gestartet wird. Hamilton gewann dort vor einem Jahr - vor Rosberg. Trotz Rang drei hinter dem Spitzenreiter und dem neuen WM-Vierten Räikkönen, den er kurz vor Schluss wegen eines Bremsproblems passieren lassen musste, nahm der gebürtige Wiesbadener auch "einiges Positives" mit aus Bahrain.

Man habe "Nico in Bestform erlebt: Seine Leistung hat allen Zweiflern gezeigt, was für ein fantastischer, aggressiver Rennfahrer er ist", lobte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den zuletzt ob der Niederlagen gegen Hamilton arg angegriffen wirkenden Rosberg. Vor allem die packenden Manöver gegen Vettel dürften dem 29 Jahre alten Vizeweltmeister einen Schub geben, selbst wenn er feststellte: "Vom dritten Platz kann ich mir nix kaufen."

Dafür konnte Hamilton dem Duell direkt hinter ihm einiges abgewinnen. "Ich kam aus der Box, habe in Kurve eins eingebremst und sie in meinem linken Außenspiegel gesehen und gedacht: 'Oh mein Gott, das ist nah'. Aber es war so ein Spaß" feixte er.

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