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Fünf Lehren aus dem Großen Preis von Monaco

25.05.2015, 07:08 Uhr | dpa

Motorsport: Fünf Lehren aus dem Großen Preis von Monaco. Nico Rosberg siegte beim Großen Preis von Monaco.

Nico Rosberg siegte beim Großen Preis von Monaco. Foto: Yoan Valat. (Quelle: dpa)

Monte Carlo (dpa) - Ein fataler Mercedes-Strategiefehler im Fürstentum verleiht dem WM-Duell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg neue Brisanz. Fünf Lehren aus dem Grand Prix von Monaco:

AUFARBEITUNGSDRUCK BEI MERCEDES: Wie kam es zu diesem unerklärlichen strategischen Fehlgriff bei Titelverteidiger Hamilton? "Dafür müssen wir kollektiv die Verantwortung übernehmen", sagte Motorsportchef Toto Wolff, nachdem Mercedes Hamilton während einer Safety-Car-Phase zu einem finalen Stopp an die Box holte. "Wir haben falsch kalkuliert", räumte Wolff ein. Eigentlich hätte Hamilton genug Zeit für einen Stopp in der Schlussphase haben sollen. Am Ende feierte Rosberg seinen zweiten Grand-Prix-Sieg in Serie und verkürzte den Rückstand auf Hamilton in der WM-Wertung.

FAIRER HAMILTON: Nach dem schmerzhaften Rückschlag verhielt sich der Brite vor der Fürstenloge wie ein Sportsmann. Hamilton reichte Rosberg die Hand und gratulierte. "Man sieht da, wie er sich im Vergleich zum letzten Jahr auch als Mensch weiterentwickelt hat, wie sehr wir auch als Team zusammenhalten", sagte Mercedes-Motorsportchef Wolff über Hamilton, der aber auch gerne mal trotzig reagiert.

JÄGER VETTEL: Wenn sich Sebastian Vettel Chancen bieten, ist er zur Stelle. Druck auf Hamilton konnte er zwar nie ausüben, doch den zweiten Platz hinter Rosberg ließ er sich in der Schlussphase nicht nehmen. Teamchef Maurizio Arrivabene lobte den Heppenheimer für ein fantastisches Rennen. Für Vettels Stallkollegen Kimi Räikkönen, der Sechster wurde, hatte der Italiener augenzwinkernd einen Rat übrig: "Wenn ich ihm Hausaufgaben aufgeben müsste, würde ich ihm auftragen, 100 Mal an die Tafel zu schreiben: 'Ich muss besser in der Qualifikation sein.'"

FLAUTE BEI ALONSO: Schon zum dritten Mal in dieser Formel-1-Saison fiel Fernando Alonso aus. "Ich denke, es war das Getriebe. Das Auto hat sich ein wenig komisch verhalten in den letzten Runden, bevor ich es angehalten habe", sagte der spanische McLaren-Pilot. Er wartet damit weiter auf Punkte. Immerhin hatte Teamkollege Jenson Button etwas mehr Glück. Der Brite wurde Achter - es waren die ersten Zähler für Motorenhersteller Honda seit der Rückkehr zu Saisonbeginn.

BITTER FÜR VERSTAPPEN: Der Youngster präsentierte sich im Fürstentum anfangs wirklich gut. Im Rennen patzte er dann folgenschwer. In Runde 64 knallte er ins Heck von Lotus-Mann Romain Grosjean und krachte danach frontal in die Streckenbegrenzung. Das Rennen war für ihn beendet. Für das übermotivierte Manöver wurde der 17-Jährige bestraft. Beim Kanada-Rennen wird der Toro-Rosso-Fahrer um fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt.

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