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Ende einer Ära  

Renault und Red Bull gehen getrennte Wege

16.09.2015, 07:05 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Red Bull und Renault gehen ind er Formel 1 getrennte Wege. Red Bull und Renault feierten mit Sebastian Vettel große Erfolge. Nun endet die Zusammenarbeit. (Quelle: xpb)

Red Bull und Renault feierten mit Sebastian Vettel große Erfolge. Nun endet die Zusammenarbeit. (Quelle: xpb)

Renault will in der Formel 1 künftig nicht mehr als Motorenlieferant auftreten. "Wir haben sehr klar gesagt: Es ist vorbei", kündigte Renault-Konzernchef Carlos Ghosn auf der Automesse IAA in Frankfurt am Main an. Die Franzosen haben nach eigenen Angaben die F1-Führungsetage wegen ihres Schritts vorgewarnt. Damit endet die ins Kriseln geratene Zusammenarbeit mit dem Red-Bull-Team.

Der Konzern müsse nun entscheiden, ob er künftig ganz aussteigen oder ein eigenes Team an den Start schicken will. "Wir sind nicht in Eile, wir nehmen uns Zeit", sagte Ghosn. Die wahrscheinliche Übernahme des hochverschuldeten Lotus-Rennstalls, um wieder ein Werksteam aufzubauen, wollte Ghosn indes weiterhin nicht bestätigen.

Red-Bull-Zukunft noch unklar

Renault beliefert derzeit Red Bull und Toro Rosso mit Aggregaten. Vor allem die Österreicher, seit 2007 Renault-Kunde, sind mit dem Hersteller unzufrieden. Zwar feierte Red Bull von 2010 bis 2013 mit Sebastian Vettel vier Fahrer- und vier Konstrukteurs-Titel in Serie. Seit dem Umstieg von Saug- auf Turbomotoren 2014 fährt das Team aber nicht mehr um Titel mit. Toro Rosso steht seit Anfang des vergangenen Jahres auf der Kundenliste des französischen Herstellers.

Wie es mit den Red-Bull-Team weitergeht, ist indes noch unklar. Ein Motoren-Deal mit Mercedes scheint in den vergangenen Wochen wieder unwahrscheinlicher geworden zu sein, mit Ferrari liefen zuletzt Verhandlungen.

Bei Erfolg hat nur Red Bull gestrahlt

"Wenn es ein Problem mit dem Team gibt, wird als erstes auf dich mit dem Finger gezeigt", klagte Ghosn und beschwerte sich über den seiner Ansicht nach zu geringen Marketingeffekt in der Partnerschaft mit Red Bull. "Als wir Meisterschaften gewannen, wurde leider der Name Renault nie erwähnt", stattdessen sei die Aufmerksamkeit vor allem Red Bull zuteilgeworden. "Wir haben den Eindruck gewonnen, dass sich die Investition nur sehr schwach ausgezahlt hat."

Renault trat von 1977 bis 1985 und von 2001 bis 2009 als Werksteam in der Formel 1 an. 2005 und 2006 gewann Fernando Alonso mit dem Benetton-Renault-Rennstall die Fahrer-WM. Als Motorenlieferant ist Renault seit 1985 in der Formel 1 tätig. Ayrton Senna feierte seinen ersten Sieg und gleichzeitig den ersten Triumph eines Renault-Kundenmotors beim Großen Preis von Portugal 1985 im legendären schwarzen Lotus 97T. Zwischen 1992 und '97 gewannen die Franzosen mit Williams und den Fahrern Nigel Mansell, Alain Prost, Damon Hill und Jacques Villeneuve vier Titel.

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