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Motorsport  

Daten und Fakten zum Marina Bay Street Circuit

16.09.2015, 07:51 Uhr | dpa

Motorsport: Daten und Fakten zum Marina Bay Street Circuit. In Singapur wird abends gefahren.

In Singapur wird abends gefahren. Foto: How Hwee Young. (Quelle: dpa)

Singapur (dpa) - Die Daten und Fakten zum Marina Bay Street Circuit.

DER NAME: Marina Bay Street Circuit

DIE STRECKENLÄNGE: 5,065 Kilometer

DIE RUNDENZAHL: 61

ERSTER GRAND PRIX: 2008

REKORDSIEGER: Sebastian Vettel (2011, 2012, 2013/Red Bull)

DIE BESONDERHEIT: Es gibt mehr als eine Besonderheit bei diesem Rennen. Klimatisch herrschen fast ähnliche Bedingungen wie in Malaysia, es ist heiß und schwül. Gewitter drohen immer wieder. Zum Glück für die Fahrer steigt das Rennen am Abend Ortszeit. Heißt: Flutlichter entlang des Stadtkurses. Kurioserweise bleiben Piloten und Teammitarbeiter noch im Europa-Modus und stellen sich nicht auf die neue Zeitzone mit sechs Stunden Unterschied ein. Singapur macht die Nacht in der Formel 1 tatsächlich zum Tag.

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DAS STRECKENPROFIL: Mehr Kurven gibt es auf keiner anderen aktuellen Rennstrecke, 23 an der Zahl. Ausruhen gibt es auf diesem Kurs nicht. Das Stadtkurs fordert in jeder Sekunden die hundertprozentige Aufmerksamkeit. Dass Abends gefahren wird, merken die Fahrer im Auto praktisch kaum: Flutlichter machen es auf der Strecke taghell. Steigungen gibt es auf dem Kurs nicht, auf flacher Piste geht es vorbei an Hotels, Wohnhäusern und Büros.

DAS SAGEN DIE FAHRER: Lewis Hamilton (Mercedes): "Ich liebe diese Art von Strecken. Man muss für die gesamten zwei Stunden zu 100 Prozent konzentriert bleiben. Das ist bei der immensen Luftfeuchtigkeit viel schwieriger, als es sich anhört. Nur ein kleiner Ausrutscher und schon findest du dich in der Leitplanke wieder." Nico Hülkenberg (Force India): "Du brauchst ein Auto, dass die Bodenwellen gut nehmen kann, die Kerbs und dass dir Sicherheit in den langsamen und mittelschnellen Kurven gibt. Ich denke, der Große Preis von Singapur ist das härteste Rennen im Jahr wegen der Hitze."

DER DEUTSCHE FAKTOR: In Singapur heißt der Sebastian Vettel. Noch als Red-Bull-Pilot gelangen dem Heppenheimer drei Siege in Serie. Zweimal schnappte sich Vettel in Singapur die Pole (2011 und 2013). Landsmann Nico Rosberg konnte noch nie in dem Stadtstaat gewinnen.

DER SKANDAL: 2008 beim Premierenrennen. Ein fingierter Unfall seines damaligen Renault-Teamkollegen Nelson Piquet Junior macht Fernando Alonso zum Premierengewinner. Es ging als Crashgate in die Formel-1-Geschichte ein. Der damalige Renault-Teamchef Flavio Briatore wurde zunächst lebenslänglich gesperrt. Zweiter wurde damals Rosberg im Williams.

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