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Formel 1: Traditionsstrecke Silverstone droht für 2016 das Aus

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Klausel im Vertrag  

Ecclestone: Silverstone droht für 2016 das Aus

30.09.2015, 09:40 Uhr | t-online.de

Formel 1: Traditionsstrecke Silverstone droht für 2016 das Aus. Beim Großen Preis von Großbritannien fährt Kimi Räikkönen auf dem Silverstone Circuit vor Daniil Kvyat und Sebastian Vettel. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Beim Großen Preis von Großbritannien fährt Kimi Räikkönen auf dem Silverstone Circuit vor Daniil Kvyat und Sebastian Vettel. (Quelle: LAT Photographic/imago)

2016 könnte für eine weitere Formel-1-Traditionsstrecke das Aus besiegelt werden. F1-Boss Bernie Ecclestone droht, den Großen Preis von Großbritannien in Silverstone aus dem Rennkalender zu streichen. Grund dafür sind wirtschaftliche Probleme des Veranstalters. Entgegenkommen will Ecclestone dem British Racing Drivers Club (BRDC), dem der Silverstone Circuit gehört, nicht.

"Eine Klausel im Vertrag erlaubt uns im Jahr 2016 auszusteigen. Ich weiß daher nicht, ob es das Rennen im nächsten Jahr noch geben wird", sagte Ecclestone Sky Sports. Der Vertrag mit dem Veranstalter ist eigentlich bis 2026 angesetzt.

Der BRDC weiß aber nicht, wie die Finanzierung aufrecht erhalten werden soll. "Es wird jedes Jahr teurer und die Zuschauerkapazitäten sind begrenzt. Daher wird es immer schwieriger", erklärte Geschäftsführer Patrick Allen dem "Daily Telegraph". Die fehlenden Gelder könne man nicht mit höheren Ticketpreisen ausgleichen, dann würden die Zuschauer fernbleiben.

"Sehr guter Vertrag"

2014 hatte der Veranstalter versucht, durch niedrigere Eintrittsgelder zu punkten. Zwar war die Zuschauerzahl in Silverstone in diesem Jahr um 64 Prozent gestiegen, doch die Ausrichter gingen mit plus minus null aus dem Rennen heraus - damit lässt sich ein Formel-1-Rennen langfristig nicht aufrecht erhalten.

Einen Kompromiss mit dem BRDC schloss Ecclestone aus. Die Antrittsgebühren sollen laut "Daily Telegraph" mit etwa 24,4 Millionen Euro deutlich niedriger sein, als bei anderen Rennen. "Er hat einen sehr guten Vertrag und das weiß er auch", sagte Ecclestone. Zudem habe man bereits einen Zahlungsaufschub gewährt. "Sie werden im nächsten Jahr für das Rennen in diesem Jahr bezahlen. Das haben wir ihnen erlaubt, denn sonst wäre schon früher Schluss gewesen."

Investor gesucht

Um Silverstone als Rennstrecke für die Formel 1 zu behalten, erhofft sich Allen einen Inverstor. "Jemand, der sich dieses Schmuckstück sichern möchte und der bereit ist viel Geld zu investieren, wäre für alle Beteiligten das Beste. Man bräuchte jemanden, der den Motorsport liebt, Silverstone profitabel betreiben will und dazu das nötige Kapital in das Geschäft steckt."

Andernfalls wäre für den Austragungsort des ersten Weltmeisterschaftsrennens bald Schluss. Und das will Ecclestone auch nicht: "Ich hoffe, dass das nicht passiert. Darüber reden wir mit den Verantwortlichen in Silverstone."

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