Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Formel 1: Ecclestone plant 2017 wohl mit zwei Motorentypen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ecclestone plant Regeländerung  

Formel 1 künftig wohl mit zwei Motorentypen

25.10.2015, 15:33 Uhr | dpa, t-online.de

Formel 1: Ecclestone plant 2017 wohl mit zwei Motorentypen. Die Formel-1-Teams werden zur Saison 2017 wohl mit verschiedenen Antriebskonzepten an den Start gehen. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Die Formel-1-Teams werden zur Saison 2017 wohl mit verschiedenen Antriebskonzepten an den Start gehen. (Quelle: Hoch Zwei/imago)

Der Formel 1 steht eine massive Regeländerung bevor: Die Königsklasse könnte von 2017 an mit zwei verschieden Motorentypen antreten. Das erklärte Geschäftsführer Bernie Ecclestone am Rande des Großen Preises der USA.

Inzwischen hat auch der Automobilweltverband FIA entsprechende Überlegungen bestätigt.

Künftig soll es einen unabhängigen Lieferanten für Antriebseinheiten geben, um die Kosten für Kundenteams zu senken.

Nachtanken wohl wieder möglich

Dabei soll es sich um 2,2 Liter Biturbo-Motoren handeln. Erlaubt sind seit der vergangenen Saison nur 1,6-Liter Turbo-Triebwerke mit Hybridtechnologie. Sollten die neuen Motoren mehr Sprit verbrauchen, schließt Ecclestone für die entsprechenden Autos sogar ein Nachtanken während des Rennens nicht aus. Seit 2010 ist das verboten.

"Der beste Weg aus dieser Misere"

Einem Bericht des Fachmagazins "Auto, Motor und Sport" zufolge sollen die neuen Triebwerke mit sechs Millionen Euro nur noch ein Drittel für Kundenteams kosten.

Mit den neuen Motoren will die Formel 1 ihre Zukunft absichern. Wenn man den aktuellen Weg weiter bestreite, "sind wir 2020 nicht mehr da. Der neue Motor ist der beste Weg aus dieser Misere", sagte Ecclestone.

Zurückhaltender äußerte sich die FIA. Sie werde "ihre Bemühungen um die langfristige Entwicklung der Meisterschaft fortsetzen und nach Lösungen suchen, mit denen dies zu erreichen ist".

Red Bull drohte mit Rückzug

Entfacht hat die Misere vor allem Red Bull. Der gestürzte Ex-Weltmeister überwarf sich durch öffentliche Schelten zunächst mit seinem Partner Renault. Weder Mercedes noch Ferrari wollen den potenziellen Konkurrenten um Siege und WM-Triumphe aber mit Antrieben beliefern.

Eine Zusammenarbeit mit Honda scheitert Ecclestone zufolge am Veto von McLaren-Chef Ron Dennis, der die Japaner für seinen Rennstall beansprucht. Red Bull und das Schwester-Team Toro Rosso drohten mit Rückzug, sollten sie keinen adäquaten Antrieb bekommen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal