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Jean Todt Todt vergleicht Terroropfer von Paris mit Verkehrstoten

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FIA-Boss leistet sich Fauxpas  

Todt vergleicht Terroropfer von Paris mit Verkehrstoten

15.11.2015, 14:42 Uhr | sid, t-online.de

Jean Todt Todt vergleicht Terroropfer von Paris mit Verkehrstoten. Die Franzosen sind verstimmt nach den Äußerungen von Landsmann und FIA-Boss Jean Todt. (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Die Franzosen sind verstimmt nach den Äußerungen von Landsmann und FIA-Boss Jean Todt. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Jean Todt hat mit unsensiblen Äußerungen zu der verheerenden Serie von Attentaten in Paris für einen Fauxpas gesorgt. Auf die Frage nach einer Gedenkminute für die Opfer im Rahmen des Großen Preises der Formel 1 in Brasilien (ab 16.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) wies der Franzose auf eine ohnehin geplante Aktion hin. 

Dabei zog er keine 24 Stunden nach den Morden von Paris einen ausführlichen Vergleich zu Unfällen im Straßenverkehr.

"Wir hatten bereits etwas zum Anlass des Tages der Erinnerung für die Opfer im Straßenverkehr geplant", sagte der 69-Jährige im Gespräch mit französischen Journalisten und führte aus: "Jeden Tag sterben 3500 Menschen auf den Straßen. Das sind dreißig Mal so viele Tote wie gestern in Paris. Und 50 Millionen Menschen werden im Jahr verletzt. Wir haben diese Schweigeminute beschlossen, natürlich können wir nicht ignorieren, was in Paris passiert ist."

Piloten tragen schwarzes Armband

Mittlerweile teilte die FIA mit, dass die Formel 1 vor dem Rennen in Brasilien der Terroropfer gesondert gedenken werde. Im Rahmen der Fahrerparade werden alle Fahrer ein schwarzes Armband als Zeichen des Gedenkens an die Opfer in Paris tragen.

Während des gesamten Rennens werden zudem eine französische Flagge mit schwarzer Schleife und das Datum "13.11.2015" im Bild des internationalen TV-Signals zu sehen sein. Unmittelbar vor dem Start soll mit der Schweigeminute den Straßenverkehrsopfern gedacht werden.

Todt: "Die ganze Welt kann nur geschockt sein"

Vor seinen umstrittenen Äußerungen hatte Todt, zu dessen Kernthemen seit Jahren eine Kampagne zur Sicherheit auf den Straßen gehört, noch vom "Horror in Paris" gesprochen. "Die ganze Welt kann nur geschockt sein über das, was passiert ist", erklärte er und ergänzte: "Wir können so ein Drama nur leidend mitansehen, all der Opfer gedenken und hoffen, dass es niemals wieder geschieht."

Bei den Anschlägen in der französischen Hauptstadt waren am Freitagabend mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen.

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