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Bernie Ecclestone giftet: "Formel 1 so schlecht wie nie zuvor"

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Karten würde er nicht kaufen  

Ecclestone giftet: "Formel 1 so schlecht wie nie zuvor"

22.02.2016, 11:44 Uhr | dpa, sid

Bernie Ecclestone giftet: "Formel 1 so schlecht wie nie zuvor". Bernie Ecclestone holt zum Rundumschlag aus. (Quelle: dpa)

Bernie Ecclestone holt zum Rundumschlag aus. (Quelle: dpa)

Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat zum Auftakt der Testfahrten in Barcelona ein vernichtendes Urteil über die gegenwärtige Lage der Formel 1 gefällt.

"Die Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor", sagte der 85-Jährige in einem Interview der "Daily Mail". "Ich würde mein Geld nicht ausgeben, um mit meiner Familie ein Rennen anzusehen. Ausgeschlossen."

"Ich will nur das Beste für die Formel 1"

Ecclestones Ausführungen entpuppten sich auf den zweiten Blick aber weniger als Kritik an der Serie selbst, sondern an einzelnen Teams, die angeblich nur daran denken, "was kurzfristig für sie gut ist". Die Wahrscheinlichkeit, dass Lewis Hamilton ein Rennen gewinne, sei höher als die Wahrscheinlichkeit, dass er geschlagen werde, sagte der Brite beispielhaft. Ecclestone lenkt die Geschicke in der Königsklasse des Motorsports seit den 1970er Jahren.

Hintergrund von Ecclestones Anklage ist der Widerstand der mächtigsten Teams Mercedes und Ferrari gegen Reformen zugunsten der kleineren Rennställe, darunter die Einführung eines preisgünstigen Alternativmotors. Die Allianz der Großen bezeichnete Ecclestone als "Kartell". Er selbst bezwecke dagegen "nur das Beste für die Formel 1".

Ecclestone will Startaufstellung auf den Kopf stellen

Die Formel 1 brauche mehr Wettbewerb, führte Ecclestone weiter aus. Seiner Überlegung nach soll in der Zukunft ein Teil der Startaufstellung auf den Kopf gestellt werden, um mehr Spannung zu erzeugen. So könnte zum Beispiel der Schnellste nach der Qualifikation von Platz zehn aus starten, der eigentlich Zweitschnellste entsprechend von Rang neun und so weiter. "Diese Art sorgt für Wettbewerb unter den Jungs mit ähnlicher Geschwindigkeit", erklärte er.

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