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Licht an: Rosberg beim Training Schnellster

01.04.2016, 21:32 Uhr | dpa

Motorsport - Licht an: Rosberg beim Training Schnellster. Nico Rosberg kam beim Training mit den Gegebenheiten in Bahrain am besten zurecht.

Nico Rosberg kam beim Training mit den Gegebenheiten in Bahrain am besten zurecht. Foto: Srdjan Suki. (Quelle: dpa)

Sakhir (dpa) - Nico Rosberg hat im gleißenden Flutlicht von Bahrain mit seinem glänzenden Silberpfeil die Hoffnungen auf seinen ersten Sieg in der Wüste von Sakhir genährt. Landsmann Sebastian Vettel musste seinen Ferrari dagegen vorzeitig stoppen und von der Strecke schieben.

"Ich konnte nicht mehr weiter beschleunigen, ich hab' dann entschieden, das Auto abzustellen", funkte er an die Box. "Ein bisschen schade, der Longrun zum Schluss war heute das Wichtigste und den konnte ich nicht zu Ende fahren", meinte Vettel.

Man wisse noch nicht zu 100 Prozent, woran es gelegen habe. Vettel hatte zuvor auch von einer losen Radmutter berichtet. Besorgt sei er aber nicht.

Was die Hoffnungen auf ein deutsches Duell um den Sieg in der Wüste von Sakhir betrifft, zeigte sich Vettel nicht weniger zuversichtlich. Rosbergs Aussichten auf den fünften Grand-Prix-Erfolg in Serie und den Ausbau der WM-Führung dürften zunächst aber vermutlich größer sein. Selbst Lewis Hamilton konnte mit dem Tempo seines Mercedes-Teamkollegen beim Training am Freitag nicht mithalten.

"Das war einer ermutigender Tag für das Team", stellte Rosberg fest. Er verwies Hamilton bei der zweiten, schnelleren Einheit am Abend um 0,241 Sekunden auf den zweiten Platz. Allzu betrübt war aber auch er nicht: "Das Auto läuft hier wirklich gut", betonte Hamilton. In beiden Einheiten habe es keine Probleme gegeben, "das ist immer ein gutes Zeichen".

Vettel wurde letztlich auf Rang sechs geführt, nachdem er bei seinem Versuch einer schnellen Runde selbst einen Fehler gemacht hatte. "Okay, das habe ich verpatzt." Auf den supersoften, schnellen Reifen hatte sich Vettel verbremst. Seine Miene verfinsterte sich dann aber erst richtig, als sein Wagen geborgen werden musste. Vettel beobachtete jeden Handgriff der Streckenposten, bis der Ferrari auf dem Abschleppwagen fixiert war. Die Probleme hätten sich nicht angekündigt, betonte Vettel.

Für Landsmann Rosberg lief es hingegen optimal. Dort, wo er vor zehn Jahren sein Formel-1-Debüt (damals noch im Williams) bestritt, gab der gebürtige Wiesbadener das Tempo vor. Bestzeit im ersten Training mit anderthalb Sekunden vor Hamilton. Bestzeit im zweiten Training erneut mit klarem Vorsprung auf den dreimaligen Weltmeister, der in Bahrain den Hattrick schaffen kann. Bislang gelangen dort noch keinem Piloten drei Siege in Serie.

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Gegen diesen Rosberg wird es Hamilton aber wieder schwer haben. Nach seinen saisonübergreifend vier Erfolgen nacheinander strotzt der Sohn von Ex-Champion Keke Rosberg offensichtlich vor Selbstvertrauen. Er ließ sich zuerst die supersoften Reifen aufziehen und legte vor. Hamilton kam an die Rundenzeit von 1:31,001 partout nicht ran.

Etwas überraschend schaffte es hinter dem 31 Jahre alten Briten dessen Landsmann Jenson Button von Hamiltons Ex-Team McLaren auf Rang drei. Ebenfalls noch vor Vettel platzierten sich Max Verstappen im Toro Rosso und Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen.

Mit dem Sieg in Australien brachte sich Rosberg zum Auftakt in die Top-Ausgangsposition. Dahinter folgen Hamilton und Vettel, beide schon zweimal erfolgreich auf dem 5,412 Kilometer langen Kurs. Einziger Dreifachgewinner von Bahrain ist Fernando Alonso - der Spanier beobachtete das Geschehen nach seinem Startverbot wegen Rippenbrüchen und einer Lungenverletzung vom Unfall in Melbourne vom Kommandostand aus.

Auf der Strecke herrschte vor allem am Abend reichlich Betrieb, ob das in der erneut nach dem neuen Modus stattfindenden Qualifikation auch der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. In Melbourne waren in den letzten drei Minuten die übrig gebliebenen Rosberg, Hamilton, Vettel und Räikkönen nicht mehr auf die Strecke gefahren, um Reifen zu schonen. Das umstrittene Format wird trotz aller Kritik vor allem von den Fahrern nun auch in Bahrain angewendet.

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