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Formel 1: Darum bekommt Ferrari mehr Geld als Mercedes

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Verteilung von "Bernie-Money"  

Darum bekommt Ferrari mehr Geld als Weltmeister Mercedes

07.04.2016, 17:46 Uhr | sid

Formel 1: Darum bekommt Ferrari mehr Geld als Mercedes. Gute Laune bei Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene (li.) und Sebastian Vettel. (Quelle: imago/HochZwei)

Gute Laune bei Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene (li.) und Sebastian Vettel. (Quelle: HochZwei/imago)

Sebastian Vettels Rennstall Ferrari ist die Nummer eins der Königsklasse - zumindest in der Geldrangliste der Formel 1. Dem italienischen Traditionsteam werden in diesem Jahr 169 Millionen Euro von Chefpromoter Bernie Ecclestone überwiesen, das Weltmeisterteam Mercedes erhält "nur" 150 Millionen Euro Preisgeld.

Das berichten die Fachmagazine "Autosport" und "motorsport-total.com" übereinstimmend. Die kleineren Teams müssen sich mit deutlich weniger Geld zufrieden geben.

Historischer Bonus

Insgesamt schüttet Ecclestone an die elf Teams rund 848 Millionen Euro aus. Davon greifen Ferrari, Mercedes, Red Bull und Williams mit 522 Millionen Euro allein rund 65 Prozent der so genannten "Bernie Money" ab.

Ecclestone regelt den Fluss der Preisgelder nach einem komplizierten Verteilungsschlüssel. Dabei werden die großen Teams bevorzugt, besonders Ferrari wegen seiner historischen Bedeutung für die Formel 1. Auch die Ergebnisse der vergangenen Jahre spielen eine Rolle. Deshalb geht das neue Haas-Team auch komplett leer aus.

Die Sonderzahlungen an die Traditionsteams sind allerdings Verhandlungssache zwischen Ecclestone und den Rennställen. In diesem Jahr erhält Ferrari allein 92 Millionen Euro als "Treuebonus", das sind über 27 Millionen Euro mehr als Mercedes. 

Keine Solidargemeinschaft

Eine zumindest im Ansatz solidarische Verteilung der Einnahmen wie etwa in der Fußball-Bundesliga ist der Formel 1 bisher fremd. Das ist ein Grund dafür, warum Rennställe wie Sauber oder Force India ständig ums finanzielle Überleben kämpfen müssen. Die beiden Teams hatten 2015 bei der EU-Wettbewerbskommission deshalb sogar Beschwerde eingelegt.

Die Verteilung der Preisgelder in der Übersicht (in Millionen Euro, Quelle: Autosport und motorsport-total.com):

1. Ferrari 169 Millionen Euro
2. Mercedes 150
3. Red Bull 127
4. Williams 77
5. McLaren 72
6. Force India 59
7. Renault 56
8. Toro Rosso 50
9. Sauber 48
10. Manor Racing 41
11. Haas 0

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