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Formel 1: Polesetter Nico Rosberg zieht mit Lauda gleich

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Vettel startet als Siebter  

Polesetter Nico Rosberg zieht mit Lauda gleich

30.04.2016, 16:00 Uhr | sid

Formel 1: Polesetter Nico Rosberg zieht mit Lauda gleich. Gut drauf: Bei Mercedes-Pilot Nico Rosberg läuft es momentan richtig gut.  (Quelle: AP/dpa)

Gut drauf: Bei Mercedes-Pilot Nico Rosberg läuft es momentan richtig gut. (Quelle: AP/dpa)

WM-Spitzenreiter Nico Rosberg hat sich beim Qualifying zum Großen Preis von Russland in Sotschi (Sonntag ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) die 24. Pole Position seiner Karriere gesichert - und bleibt der Strahlemann der Formel 1. Derweil klebt Weltmeister Lewis Hamilton und Sebastian Vettel das Pech weiter an den Reifen.

Rosberg kann seinen siebten Sieg in Folge ins Auge fassen - auch deshalb, weil Ferrari-Star Vettel und Rosbergs Mercedes-Teamkollege Hamilton infolge technischer Probleme und Strafen von den Plätzen sieben beziehungsweise bestenfalls zehn starten.

Rosberg zieht mit Lauda gleich

"Die anderen hatten extremes Pech, davon habe ich gar nichts mitbekommen", sagte Rosberg: "Das macht mein Rennen leichter, wenn auch nicht viel leichter. Ich muss konzentriert bleiben und mich auf meinen Job fokussieren."

Während Rosberg in 1:35,417 Minuten seine eigene Pole-Zeit aus dem Vorjahr um knapp 1,7 Sekunden pulverisierte und mit 24 ersten Startplätzen die Marke seines Chefs Niki Lauda einstellte, konnte Hamilton wegen Motorproblemen nicht mehr am letzten Abschnitt des Qualifyings teilnehmen.

Der Engländer geht damit bestenfalls von Rang zehn ins Rennen. Sollte Mercedes den kompletten Motor austauschen müssen, stünde der Weltmeister wie vor zwei Wochen nur auf dem letzten Startplatz. Mercedes gab bekannt, die Entscheidung hierüber erst Sonntagfrüh mitzuteilen.

Hamilton will "kämpfen und niemals aufgeben"

"Es ist dasselbe Problem wie in Shanghai, wir haben den Leistungsverlust am Ende von Q2 erstmals bemerkt", sagte der 30-Jährige bei Sky: "Es gibt nichts, was ich tun kann, aber ich werde trotzdem weiter kämpfen und niemals aufgeben."

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff erklärte: "Wir haben bei Lewis genau das gleiche Problem wie in Shanghai, obwohl wir das Teil gewechselt haben. Der Grund muss also woanders liegen. Das ist unglaublich. Wir müssen auf Holz klopfen, dass das Problem nicht auch noch bei Nicos Auto auftritt."

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Wolff äußerte weiter seine Hoffnung, dass Hamiltons Psyche intakt bleibt: "Er hat bisher alles toll weggesteckt, aber allmählich wird es wirklich hart."

Hamilton droht Rückstufung

Zu allem Überfluss droht weiteres Ungemach: Hamilton hatte in Kurve zwei im ersten Qualifying-Abschnitt abgekürzt, später am Nachmittag musste er deshalb zum Rapport bei den Rennkommissaren antreten. Schlimmstenfalls droht eine Rückstufung.

Vettel bezahlte derweil trotz der zweitbesten Zeit in Q3 (+0,842 Sekunden) die Zeche für seinen rabenschwarzen Freitag: Der Heppenheimer wurde wegen eines Getriebewechsels um fünf Startplätze auf Rang sieben zurückversetzt. Zuvor hatte der Ferrari bereits massive Elektronikprobleme.

"Es war eine gute Rückmeldung. Für uns war es das Maximum, zumal wir von Lewis' Pech profitiert haben. Wir können immer noch ein gutes Rennen haben", sagte Vettel und machte sich selbst Hoffnungen: "Wir hatten in diesem Jahr noch kein perfektes Rennen, vielleicht ja morgen." Rosberg, der in der Meisterschaft bereits 36 Punkte vor Hamilton und 42 vor Vettel liegt, hat beim Start damit einen Puffer auf seine vermeintlich größten Rivalen im Titelkampf.

Neben dem Wiesbadener startet der Finne Valtteri Bottas (Williams) in Reihe eins, dahinter stehen Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen und Felipe Massa (Willams).

Hülkenberg nur Zwölfer: "Mehr war nicht drin"

Nico Hülkenberg konnte sich im Force India für seinen 100. Grand Prix als Zwölfter keine herausragende Ausgangsposition erarbeiten. "Mehr war heute nicht drin", sagte der 28-Jährige im Boxenfunk nach seiner persönlichen Bestzeit von 1:37,771 Minuten im Qualifying-Abschnitt zwei. Neuling Pascal Wehrlein geht für das Hinterbänklerteam Manor unter von Startplatz 20 ins Rennen.

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