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Großer Preis von Russland: Die Lehren für die Formel 1

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Formel 1  

Die Lehren aus dem Großen Preis von Russland

02.05.2016, 09:33 Uhr | dpa

Großer Preis von Russland: Die Lehren für die Formel 1. Nico Rosberg siegte in Russland vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton.

Nico Rosberg siegte in Russland vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Foto: Srdjan Suki. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Nico Rosberg zieht nach dem vierten Saisonrennen in der Formel 1 weiter davon. Sebastian Vettel und Lewis Hamilton sehen sich angesichts von immensem Pech und immerwiederkehrender Pannen ihrer WM-Chancen allmählich beraubt.

ROSBERG IST DERZEIT EINFACH UNBEZWINGBAR

Während seine Formel-1-Rivalen vom Pech verfolgt werden, rast Nico Rosberg von Sieg zu Sieg. Nach seinem siebten Grand-Prix-Erfolg nacheinander greift der gebürtige Wiesbadener nun die Rekordmarke von neun Triumphen in Serie seines Landsmanns Sebastian Vettel von 2013 an. Trotz seines üppigen Vorsprungs in der Fahrerwertung bleibt Rosberg vorsichtig. "Lewis wird natürlich zurückschlagen", versicherte der 30-Jährige. "Er ist motivierter denn je."

FERRARI GERÄT UNTER IMMER HÖHEREN DRUCK

Die Erwartungen an die zweite Saison von Sebastian Vettel bei Ferrari waren hoch - bislang wurden sie enttäuscht. Nach einem unverschuldeten Crash mit Daniil Kwjat musste der viermalige Champion schon nach der ersten Runde in Sotschi Feierabend machen. Der Rückstand auf Mercedes wird nicht geringer, Vettel liegt schon immense 67 Punkte hinter Rosberg. Seine WM-Aussichten sind auf ein Minimum gesunken. "Ich bin davon überzeugt, dass wir besser performen werden", meinte Scuderia-Teamchef Maurizio Arrivabene vor den nächsten Rennen. Der dritte Rang von Kimi Räikkönen in Russland konnte den Italiener nicht wirklich trösten.

HAMILTON GERÄT INS GRÜBELN

Allmählich kommen sogar Verschwörungstheorien auf. Bevorzugt Mercedes Rosberg? Eklatante Probleme an den Silberpfeilen tauchen derzeit nur bei Lewis Hamiltons Wagen auf. Vor Saisonbeginn hatte der Rennstall Teile der Crew zwischen Hamilton und Rosberg ausgetauscht, um auch die Rivalität unter Ingenieuren und Technikern einzudämmen. Von Bevorzugung seines Stallrivalen will Hamilton nichts wissen. "Das war in den vergangenen drei Jahren nicht der Fall. Ich habe auch keinen Grund zu denken, dass es jetzt geschieht." 43 Punkte liegt der dreimalige Champion Hamilton schon hinter Rosberg.

MCLAREN KANN ES DOCH NOCH

Fernando Alonso auf Sechs in Sotschi, Jenson Button auf Zehn - über so gute Platzierungen konnte sich McLaren schon lange nicht mehr freuen. "Endlich wieder Punkte", meinte der Spanier Alonso erleichtert, der zuletzt in Ungarn im Juli 2015 in die Punkte gefahren war. "Wir wirken jedes Rennen konkurrenzfähiger, hoffentlich holen wir in Spanien und Monaco weiter Zähler."

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