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Formel 1: Mercedes ist empört über Sabotage-Theorien

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Mercedes empört über Sabotage-Theorien

02.05.2016, 12:12 Uhr | dpa

Formel 1: Mercedes ist empört über Sabotage-Theorien. Toto Wolff (l) widersprach einer Benachteiligung von Weltmeister Lewis Hamilton deutlich.

Toto Wolff (l) widersprach einer Benachteiligung von Weltmeister Lewis Hamilton deutlich. Foto: Jens Büttner. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Sabotage? Oder gar eine Verschwörung? Die rätselhafte Formel-1-Pannenserie von Lewis Hamilton hat wildeste Spekulationen ausgelöst und Mercedes in Erklärungsnot versetzt.

Angesichts des Dauerpechs beim Weltmeister und des traumhaften Erfolgslaufs von Stallrivale Nico Rosberg bestritten die Silberpfeil-Chefs noch in Sotschi Vorwürfe der Konspiration zugunsten des Deutschen. "Wir reißen uns den Arsch auf, um ihm den bestmöglichen Wagen hinzustellen", versicherte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nach dem Grand Prix von Russland mit Blick auf Pechvogel Hamilton. "Wir versuchen für ihn Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen."

Mysteriöse Probleme am Energierückgewinnungssystem an Hamiltons Silberpfeil bleiben aber ungeklärt. In Sotschi kamen auch noch Probleme mit dem Wasserdruck hinzu. "Die Verdächtigungen nahmen wilde Fahrt auf", beobachtete der "Telegraph". Während der Brite im Titelrennen immer mehr an die Grenzen des an Rückschlägen Zumutbaren geführt wird, rast Rosberg nach seinem siebten Sieg nacheinander weitgehend sorgenfrei seinem ersten WM-Triumph entgegen. Mit 43 Punkten Vorsprung auf Hamilton startet er in die Europa-Tournee.

Der Spitzenreiter rüstet sich aber bereits für Dämpfer. "Ich genieße es, es wird aber nicht ewig so weitergehen", erklärte Rosberg, der in Russland wegen Motorproblemen ebenfalls bange Momente erleben musste. "Es gibt im Sport Aufs und Abs. Darauf muss ich vorbereitet sein." Der zweimalige Vize-Weltmeister ist sich sicher, dass Hamilton nun "motivierter denn je" sei. "Lewis wird wieder massiv zurückschlagen."

Das Murren bei Hamilton schwillt aber allmählich an. Leichte Risse werden teamintern wieder erkennbar. Vor allem der Austausch einiger Mechaniker zwischen Hamilton und Rosberg zu Saisonbeginn, um neue Reize zu setzen, missfiel dem Titelverteidiger. "Das Team hat das plötzlich und aus keinem ersichtlichen Grund gewechselt", klagte Hamilton über die Rochade. "Die Mechaniker auf meiner Seite der Garage haben eine harte Zeit, aber ich habe volles Vertrauen in sie."

Könnte Rosberg dennoch bevorzugt werden? Teamaufsichtsrat Niki Lauda widersprach solchen Spekulationen vehement. "Da sind 1100 Menschen und sie alle versuchen, das Beste für beide Autos zu geben. Anders wären wir niemals dahin gekommen", schimpfte Lauda bei Sky Sports. "Wir machen diese Fehler nicht absichtlich. Es sind menschliche Fehler, die jedem unterlaufen können." Lauda will das Motorproblem in der Mercedes-Rennfabrik nun sogar selbst unter die Lupe nehmen.

Verschwörungstheorien in Sozialen Medien erzürnen Wolff. Da sei ein "Haufen an Verrückten", die tatsächlich annehmen würden, "dass wir unseren Fahrer, der uns zweimal die WM eingebracht hat, benachteiligen würden". Dem sei natürlich nicht so.

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Probleme an den Silberpfeilen sind dem hohen Entwicklungsdruck geschuldet. "Wir pushen den Wagen beim Chassis und Motor bis ans Limit", erläuterte Wolff. Man dürfe angesichts des 25. Doppelerfolgs des Duos Rosberg/Hamilton nicht vergessen: "Bei allen grauen Haaren haben wir ein brillantes Ergebnis erzielt."

Davon kann bei Ferrari keine Rede sein. Die 700. Podestplatzierung in der Scuderia-Geschichte durch Kimi Räikkönens dritten Rang konnte über das vorzeitige Aus von Sebastian Vettel nicht hinwegtrösten. "Und bereits steht der erste Verlierer fest: Sebastian Vettel kann im Ferrari die WM-Träume begraben", urteilte der Schweizer "Blick".

Defekte an Vettels "Margherita" oder folgenschwere Attacken seiner Konkurrenten haben die WM-Hoffnungen des Heppenheimers auf ein Minimum sinken lassen. "Wir wollen weiterkämpfen", versicherte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Doch der Raum für weitere Pannen ist schon nach vier von 21 Rennen vollends aufgebraucht.

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