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Formel 1: Red Bull degradiert Daniil Kwjat und holt Verstappen

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Vettel-Crash hat Konsequenzen  

Red Bull schiebt Kwjat zu Toro Rosso ab

05.05.2016, 13:06 Uhr | sid

Formel 1: Red Bull degradiert Daniil Kwjat und holt Verstappen. Red Bull ade: Daniil Kwjat muss sich nun im Schwesterteam Toro Rosso neu beweisen. (Quelle: imago/Itar-Tass)

Red Bull ade: Daniil Kwjat muss sich nun im Schwesterteam Toro Rosso neu beweisen. (Quelle: Itar-Tass/imago)

Sein Fehde mit Sebastian Vettel hat für Daniil Kwjat in der Formel 1 weitreichende Folgen. Das Red-Bull-Team schickte den Russen zum Entwicklungsteam Toro Rosso zurück und holte von dort den 18-jährigen Niederländer Max Verstappen. Das gab der Rennstall offiziell bekannt.

"Max hat bewiesen, dass er ein herausragender junger Fahrer ist, und wir sind sehr froh, ihm diese Chance bieten zu können", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner: "Daniil bekommt im Gegenzug die Gelegenheit, sich bei Toro Rosso weiterzuentwickeln, seine Form wiederzufinden und sein Potenzial unter Beweis zu stellen."

Vettel stinksauer

Kwjat hatte in den beiden vergangenen Rennen in China und Russland den Zorn von Sebastian Vettel auf sich gezogen, nachdem er den viermaligen Weltmeister zum Teil rüde von der Strecke geschoben hatte.

In China konnte Vettel weiterfahren und wurde am Ende Zweiter, in Russland schied er nach zwei Remplern von Kwjat bereits in der zweiten Kurve nach dem Start aus. Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hatte bereits am Sonntag in Sotschi Konsequenzen für Kwjat gefordert.

Degradierung deutete sich schon an

Mit dem doppelten Rempler war auch die Geduld der Red-Bull-Bosse aufgebraucht. Nahm der mächtige Motorsportberater Helmut Marko Kwjat in China noch in Schutz, so stellte der als kompromisslos bekannte Österreicher seinen Fahrer in Russland in aller Öffentlichkeit an den Pranger.

Marko sprach von einem "Katastrophentag" und deutete die nun vollzogene Degradierung bereits an: "Sich einmal zu verbremsen und einem anderen Auto ins Heck zu fahren, wäre beim Heimspiel noch akzeptabel, aber das gilt nicht für den zweiten Unfall." Und Ex-Weltmeister Niki Lauda ätzte: "An Vettels Stelle hätte ich ihn umgebracht. Er kann nicht einfach wie ein Verrückter fahren. Er hätte das nicht dümmer und ärgerlicher machen können."

Verstappen: "Ich kann es kaum erwarten"

Wie sich nun PS-Bubi Verstappen im Red Bull schlägt, bleibt abzuwarten. Der Niederländer wurde 2015 in Australien mit 17 Jahren und 166 Tagen zum jüngsten Fahrer in der Geschichte der Formel 1 und gilt unter Experten als riesiges Talent. Im Vorjahr ließ er mit zwei vierten Plätzen aufhorchen.

Einen wie ihn gebe es "in mehreren Jahrzehnten nur einmal", sagte Marko einmal über Verstappen, dessen Vater Jos 1994 bei Benetton Teamkollege von Rekordweltmeister Michael Schumacher war: "Er ist am ehesten wie Ayrton Senna."

Mit der Beförderung steigt nun auch der Druck auf Verstappen - Red Bull verzeiht keine Fehler. Das weiß Kwjat, das weiß Verstappen. Doch der freut sich auf die "einmalige Gelegenheit. Ich kann es kaum erwarten."

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