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Formel 1: Mercedes-Boss Wolff erhöht Druck auf Rosberg und Hamilton

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"Beide Autos müssen ins Ziel"  

Mercedes-Boss erhöht Druck auf Hamilton und Rosberg

24.05.2016, 11:53 Uhr | dpa

Formel 1: Mercedes-Boss Wolff erhöht Druck auf Rosberg und Hamilton. Bitte nicht noch einmal: Nico Rosberg (links) und Lewis Hamilton im Kiesbett von Barcelona. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Bitte nicht noch einmal: Nico Rosberg (links) und Lewis Hamilton im Kiesbett von Barcelona. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Nach dem folgenschweren Crash in Barcelona hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff sein Piloten-Duo noch einmal in die Pflicht genommen.

"Die Fahrer kennen unsere Maxime. Das Team ist dafür verantwortlich, ihnen die bestmöglichen Autos zu geben. Sie wiederum sind dafür zuständig, das Beste aus ihnen herauszuholen - und sie ins Ziel zu bringen", sagte er vor dem Großen Preis von Monaco (Sonntag ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) in Richtung von WM-Spitzenreiter Nico Rosberg und Titelverteidiger Lewis Hamilton.

"Lassen Rückschläge hinter uns"

Knapp zwei Wochen nach dem unrühmlichen Unfall treffen die beiden Rivalen in ihrer Wahlheimat unweigerlich wieder aufeinander. Durch den Crash beim Großen Preis von Spanien nur drei Kurven nach dem Start waren der deutsche WM-Führende und sein britischer Verfolger ausgeschieden, das Rennen hatte sensationell der erst 18-jährige Max Verstappen von Red Bull gewonnen.

Für Wolff ist das Geschehene abgehakt. "Wir setzen uns gemeinsam mit Rückschlägen auseinander und lassen sie hinter uns."

Immer wieder Konfliktpotenzial in Monaco

In Monaco kam es in den vergangenen beiden Jahren allerdings auch schon zu heiklen Szenen für Mercedes. 2014 hatte Hamilton die Ehrung von Gewinner Rosberg nur schwer ertragen können, nachdem dieser sich in der Qualifikation etwas eigenartig verbremst hatte.

2015 wurde Hamilton durch eine falsche Entscheidung vom Kommandostand des sicher geglaubten Sieges beraubt. Wieder gewann Rosberg.

Im Klassement führt der Deutsche derzeit mit 39 Punkten vor Kimi Räikkönen im Ferrari, Hamilton hat als Dritter 43 Punkte Rückstand. Sebastian Vettel ist im zweiten Ferrari Vierter, er hat 52 Punkte weniger als Rosberg aus den ersten fünf Rennen der Saison geholt.

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