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Formel 1 Monaco: Daniel Ricciardo ist stinksauer auf Red Bull

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Verschenkter Sieg in Monaco  

Ricciardo stinksauer auf Red Bull: "Wurde wieder verarscht"

30.05.2016, 12:31 Uhr | t-online.de

Formel 1 Monaco: Daniel Ricciardo ist stinksauer auf Red Bull. Versteinerter Gesichtsausdruck: Daniel Ricciardo ärgert sich über den verschenkten Sieg in Monaco. (Quelle: imago/LAT Photpraphic)

Versteinerter Gesichtsausdruck: Daniel Ricciardo ärgert sich über den verschenkten Sieg in Monaco. (Quelle: LAT Photpraphic/imago)

Er kann so schön grinsen. Aber nach dem verschenkten Sieg in Monaco wegen eines verpatzten Boxenstopps verging Daniel Ricciardo gründlich die Laune. Mehr noch: Der Australier war richtig sauer auf sein Red-Bull-Team.

"Nun wurde ich zum zweiten Mal in Folge verarscht, und das stinkt mir", zitiert "motorsport-total.com" den 26-Jährigen. Beim Großen Preis von Spanien in Barcelona wurde er Opfer der Strategie von Red Bull. Ricciardo musste mitansehen, wie der erst 18-Jährige Max Verstappen ihm die Show stahl und sich zum jüngsten Grand-Prix-Sieger aller Zeiten in der Formel 1 krönte. Zu allem Überfluss platzte bei Ricciardo auch noch zum Rennende ein Reifen, was alle Podestträume zunichte machte.

"Alle liefen herum wie kopflose Hühner"

In Monaco nun wartete der Mann aus Down Under elend lang auf den Reifenwechsel, weil die Crew schlicht nicht vorbereitet war und die Pneus erst noch heranschaffen musste. "Ich kam an die Box, und alle liefen herum wie kopflose Hühner", sagte Ricciardo. "Ich wurde hereingerufen, also hätten sie bereit sein müssen. Aber die Reifen waren nicht da."

Als der Australier, der zu dem Zeitpunkt das Rennen anführte und auch klar im Griff hatte, dann wieder auf die Strecke durfte, musste er sich knapp hinter Lewis Hamilton einreihen. Alle Versuche, den Weltmeister zu überholen, scheiterten. "Ich fühle mich so, als wäre zum zweiten Mal in Folge ein Lastwagen mit 18 Rädern über mich drübergefahren", führte Ricciardo weiter aus.

"Wir können uns nur entschuldigen"

Den Red-Bull-Bossen war der Fauxpas sichtlich peinlich. "Es handelte sich um ein menschliches Versagen. Wir haben Mercedes den Sieg auf dem Präsentierteller serviert", erklärte Motorsportchef Helmut Marko. "Es tut mit sehr Leid für Daniel. Wir können uns bei ihm nur entschuldigen."

Teamchef Christian Horner begründete den Fehler mit schlechter Kommunikation und dem einzigartigen, engen Aufbau der Boxen in Monaco. "Einige Reifen liegen in der Garage, einige hinter der Garage", sagte der Brite. Die Entscheidung, den Supersoft-Reifen zu wählen, sei kurzfristig gefallen. "Wir hatten aber noch etwa 30 Sekunden Zeit, an einem normalen Arbeitstag wäre das kein Problem gewesen", sagte Horner.

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