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Formel 1: Mercedes plant nicht mehr langfristig mit Nico Rosberg

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Wegen Nachwuchspilot  

Vertragszoff: Mercedes lässt Rosberg zappeln

10.06.2016, 09:22 Uhr | t-online.de

Formel 1: Mercedes plant nicht mehr langfristig mit Nico Rosberg. Nachdenklich: Nico Rosberg streitet mit Mercedes um einen neuen Vertrag. (Quelle: imago/Thomas Melzer)

Nachdenklich: Nico Rosberg streitet mit Mercedes um einen neuen Vertrag. (Quelle: Thomas Melzer/imago)

Mercedes plant offenbar nicht mehr langfristig mit Nico Rosberg. Wie "Bild" berichtet, sind die Vertragsgespräche vor dem Rennen in Kanada (Sonntag ab 19.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) ins Stocken geraten.

"Es geht nicht ums Geld, es geht um etwas anderes" wird Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger zitiert, der für Rosberg die Verhandlungen führt. Demnach denken die Mercedes-Teambosse darüber nach, dem WM-Führenden nur noch einen Einjahresvertrag anzubieten. Rosberg hingegen pocht auf eine Verlängerung seines Arbeitspapiers um weitere drei Jahre bis 2019.

Wehrlein soll neben Hamilton fahren

Hintergrund des Vertragszoffs sind Gedankenspiele von Teamchef Toto Wolff, mit Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton nicht mehr auf zwei erfahrene Piloten zu setzen. Stattdessen soll Nachwuchshoffnung Pascal Wehrlein neben Hamilton das begehrte Silberpfeil-Cockpit erhalten.

Berüchtigte Kurven 
Eine Runde auf der Rennstrecke in Kanada

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Schon vor wenigen Tagen hatte Wolff angedeutet, der 21-jährige Wehrlein - DTM-Champion von 2015 - verpflichten zu wollen. "Ja, absolut", bestätigte Wolff der "Sport Bild": "Er hat schon in der DTM bewiesen, wie man Meisterschaften gewinnen muss."

"Die müssen sich erst einmal einig werden"

Jetzt geht aber alles schneller als gedacht, zumal eine Einigung zwischen Rosberg und Mercedes schwierig werden dürfte. Ein Zweijahresvertrag kommt für das Team nicht in Frage, weil dann die Verträge von Hamilton und Rosberg 2018 gleichzeitig auslaufen würden.

Berger will nun abwarten, wie sich Mercedes entscheidet. "Die müssen sich erst einmal einig werden, mit welcher Strategie sie in die Zukunft gehen wollen", betonte er. "Wenn sie sich einig sind, dann können wir verhandeln."

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