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Formel 1: Rosberg zwischen Mercedes und Ferrari

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Aktueller Vertrag läuft aus  

Rosberg zwischen Mercedes und Ferrari

12.06.2016, 13:07 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Formel 1: Rosberg zwischen Mercedes und Ferrari. Nico Rosberg (li.) hat Gerhard Berger beauftragt, die Vertragsverhandlungen für ihn zu führen.  (Quelle: dpa)

Nico Rosberg (li.) hat Gerhard Berger beauftragt, die Vertragsverhandlungen für ihn zu führen. (Quelle: dpa)

Die Saison 2016 in der Formel 1 ist gerade einmal zu einem Drittel vorbei. Doch das Fahrerkarussell nimmt bereits Fahrt auf - und der WM-Führende Nico Rosberg ist mittendrin. Denn der Vertrag des 30-Jährigen bei Mercedes läuft zum Saisonende aus.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Silberpfeile gerne Pascal Wehrlein ab 2018 verpflichten würden. Rosberg - so wird zumindest kolportiert - wolle sich nicht mit einem Einjahresvertrag abspeisen lassen sondern bis 2019 verlängern.

Geht es wirklich nur um Details?

Die Beteiligten wiegeln ab. "Wir flirten nirgendwo anders, und der Nico flirtet auch nirgendwo anders", antwortete Teamchef Toto Wolff auf die Frage, ob denn Rosberg auch 2017 noch für Mercedes fahren wird. Nach seiner Darstellung "geht es um Details".

Doch sein Lob für Wehrlein in der "Sport Bild" ließ aufhorchen. "Er hat schon in der DTM bewiesen, wie man Meisterschaften gewinnen muss", hatte Wolff da erklärt. Mit seiner "Lehre bei Manor" sei der 21-Jährige "auf dem richtigen Weg, um irgendwann im Mercedes zu landen. Als Formel-1-Neuling muss er gleich ein Team mit sich ziehen, und das macht er richtig gut".

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Berger: Bei Mercedes "stimmt alles"

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, warum Rosberg dann Gerhard Berger verpflichtet hat, für ihn die Verhandlungen mit Mercedes zu führen, wenn er sich mit seinem bisherigen Arbeitgeber doch schon so gut wie einig sei. Das derzeit wohl beste Cockpit im Feld aufzugeben, wäre sicherlich riskant.

Die Silberpfeile seien "derzeit die Benchmark in der Formel 1", erklärte Berger der "Bild am Sonntag". "Da stimmt alles." Und gegenüber der "Welt am Sonntag" gab er zu Protokoll, dass eine Verlängerung Rosbergs bei Mercedes "nicht allein von der Höhe der Gage abhängig" sei.

Hamilton kassiert deutlich mehr

Derzeit kassiert Rosberg angeblich 17 Millionen Euro pro Jahr, sein Teamkollege Lewis Hamilton aber 27 Millionen. Für Berger ist dieser ein "First-Class-Paradiesvogel", der sich ausschließlich seinen eigenen Interessen verpflichtet fühlt. Deshalb warnt er: "Lewis kann auch eine tickende Bombe sein."

Wenn das Team in der Vorbereitung auf ein Rennen bangen müsse, "ob die Party beim Lewis schon vorbei ist und sein Flieger rechtzeitig landet, kann das ein sehr ungutes Gefühl sein". Rosberg sei das genaue Gegenteil: "Absolut verlässlich, sportlich aber gleich gut."

Sieht das Mercedes auch so? Rosberg wurde in den letzten Tagen sogar unterstellt, dass er in Monaco deshalb der Teamorder gehorchte und seinen schneller fahrenden Kollegen vorbeiließ, um seine Vertragsverlängerung nicht zu gefährden. Der gebürtige Wiesbadener dementierte den Vorwurf umgehend. "Das ist nichts, worüber ich nachgedacht habe. Das steht auch nicht bei mir oben auf der Agenda."

Berger schwärmt noch heute von Ferrari

Doch sollte es wirklich zu einem Ende der Beziehung von Rosberg mit Mercedes kommen, könnte Berger bei der Beschaffung eines neuen Cockpits sicher von Hilfe sein. Der Österreicher ist insgesamt sechs Jahre für Ferrari gefahren und schwärmt noch heute von dieser Zeit: "Es war das schönste Erlebnis in meiner ganzen Karriere, Ferrari-Fahrer gewesen zu sein, und das trage ich heute noch in mir. Zu Ferrari geht man wegen der Emotionen."

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