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Mercedes-Zoff nach Crash: Niki Lauda gibt Nico Rosberg die Schuld

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Rosberg "schuld" am Crash  

Neuer Mercedes-Zoff - "So geht das nicht"

03.07.2016, 20:05 Uhr | dpa, sid

Mercedes-Zoff nach Crash: Niki Lauda gibt Nico Rosberg die Schuld. Missmutig: Nico Rosberg nach dem Rennen in Spielberg. (Quelle: imago/Gepa Pictures)

Missmutig: Nico Rosberg nach dem Rennen in Spielberg. (Quelle: imago/Gepa Pictures)

Trotz Sieg hing beim Mercedes-Team einmal mehr der Haussegen schief. Im Finale des GP von Österreich in Spielberg kam es zwischen Sieger Lewis Hamilton und Teamkamerad Nico Rosberg zu einem Crash und brachte die Silberpfeile fast um alle Chancen. Entsprechend aufgebracht war die Führungsetage des Formel-1-Rennstalls - und der Schuldige war schnell gefunden.

"Nico hat versucht mit aller Kraft, mit nicht mehr funktionierenden Bremsen, das Überholmanöver von Lewis zu verhindern. Deshalb ist es in erster Linie seine Schuld", sagte Niki Lauda, der Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams nach dem Rennen.

Untersuchung gegen Mercedes-Piloten

In der letzten Runde hatte Hamilton versucht, den an der Spitze fahrenden Rosberg zu überholen. Dabei kam es zum folgenschweren Zusammenstoß. Der Deutsche fiel mit einem sichtlich beschädigten Auto auf Rang vier zurück, der Titelverteidiger gewann und hat nur noch elf Punkte Rückstand auf seinen Stallgefährten.

Der Crash hatte sogar ein Nachspiel bei den Sportkommissaren. Gegen beide Mercedes-Piloten wurde eine Untersuchung eingeleitet. Rosberg bekam von den Renn-Stewards die Schuld zugesprochen und erhielt eine Zeitstrafe von zehn Sekunden - dies hat aber keinen Einfluss auf das Ergebnis. Weil er nach dem Crash mit seinem beschädigten Auto weitergefahren war, wurde der Deutsche zudem verwarnt. Hamilton bleibt Sieger.

Hamilton beteuert Unschuld

Unterdessen war auch Toto Wolff verärgert über die Szene. "So geht es nicht mehr", sagte Mercedes-Motorsportchef am Sky-Mikrofon: "Ich muss mich jetzt erstmal abkühlen, und dann überlegen wir, wie wir vorgehen. Vielleicht muss man unpopuläre Entscheidungen treffen und die beiden nicht mehr frei gegeneinander fahren lassen. Wenn sie es nicht verstehen, müssen wir für sie entscheiden." Eine Stallorder ist künftig durchaus möglich.

Hamilton beteuerte seine Unschuld: "Ich war außen. Ich habe nicht gecrasht. Ich bin hier, um zu gewinnen." Rosberg habe in der letzten Runde einen Fehler in der ersten Kurve gemacht, er sei seine Linie gefahren und habe schließlich überholt: "Das ist mein Job."

Rosberg: "Das war heftig"

Rosberg sah das ganz anders: "Ich war auf der Innenbahn und kann deshalb diktieren, deshalb war ich schon echt überrascht, dass er da reingelenkt hat, das war echt heftig", sagte er bei Sky. Ob er denn irgendwas Positives aus diesem Rennen, das er lange dominiert hatte, mitnehmen könne? "Nein. Gar nichts."

Trotz des achten Sieges von Mercedes im neunten Rennen dürfte die nächstes Eskalation der beiden WM-Favoriten die Teamchemie vor eine Zerreißprobe stellen. "Es fällt mir schwer nachzuvollziehen, was da in den Köpfen vorgeht. Beide hatten keine Bremsen mehr, aber das konnten wir ihnen nicht sagen", erklärte Wolff.

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