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Formel 1: Nico Rosberg fällt nach Zeitstrafe auf Rang drei zurück

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Verbotener Funk  

Zeitstrafe: Rosberg fällt auf Rang drei zurück

10.07.2016, 20:12 Uhr | dpa

Formel 1: Nico Rosberg fällt nach Zeitstrafe auf Rang drei zurück. Zurückgestuft: Nico Rosberg verlor eine Position beim Rennen in Silverstone. (Quelle: dpa)

Zurückgestuft: Nico Rosberg verlor eine Position beim Rennen in Silverstone. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg ist nach dem Grand Prix von Großbritannien mit einer Zeitstrafe belegt worden und damit auf den dritten Platz abgerutscht. Die Rennkommissare sahen es als erwiesen an, dass der 31-Jährige via Funk verbotene Hilfe erhalten habe. Diese ahndeten die Stewards mit zehn Sekunden Strafe.

Damit verlor Rosberg Platz zwei in dem Formel-1-Rennen und wird hinter Red-Bull-Mann Max Verstappen gewertet. Im WM-Klassement liegt Silverstone-Sieger Lewis Hamilton damit nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Rosberg.

Nach der Entscheidung hielt sich Mercedes einen Einspruch gegen das Urteil offen.

Nur in wenigen Fällen erlaubt

Rosberg wurde am Sonntag wegen Getriebeproblemen wenige Runden vor Schluss von seinem Renningenieur angewiesen, nicht den siebten Gang zu nutzen. Daraufhin schalteten sich die Rennkommissare ein und untersuchten den Fall.

Der Boxenfunk zwischen Fahrer und Team ist in der Formel 1 mittlerweile nur noch in wenigen Fällen erlaubt. Die Stewards sahen es aber als erwiesen an, dass Rosberg via Funk verbotene Hilfe erhalten und damit gegen Artikel 27.1 der Sportlichen Regularien verstoßen habe.

"Wäre fast stehengeblieben"

Dagegen hatte Titelverteidiger Hamilton längst den Stresstest im Dauerduell der Mercedes-Rivalen bestanden und sich beim Bad in der Menge von seinen Fans auf Händen tragen lassen. "Ich könnte einen elektrischen Schock versetzen, so viel positive Energie steckt hier", meinte der rundum glückliche Hamilton nach dem 47. Karrieresieg.

Von Partystimmung konnte bei Rosberg keine Rede sein, die Hinweise von der Box auf ein Getriebeproblem und die notwendigen Gegenmaßnahmen brockten ihm Ärger ein. "Das war ein sehr ernstes Getriebeproblem, ich wäre fast stehen geblieben auf der Strecke", verteidigte Rosberg die Maßnahme seines Teams. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war von der Rechtmäßigkeit überzeugt gewesen, hatte vor der Sanktionierung aber angeregt: "Ich denke, dass die Regeln einer Präzisierung bedürfen."

Mit Spannung erwartet

Eine Woche nach dem Crash von Österreich und den heftigen internen Debatten um Verhaltensregeln für die Silberpfeil-Fahrer war Rosberg im Rennen chancenlos gegen den Stallgefährten gewesen. Nach einem langen Zweikampf mit Red-Bull-Youngster Verstappen hatte er sich zwar noch Platz zwei geschnappt und diesen trotz technischen Problemen auf den Schlussrunden verteidigt, könnte aber nun schon in zwei Wochen in Ungarn die Gesamtführung verlieren.

Nach den Ereignissen von Spielberg war das erste Rennen unter verschärften Verhaltensregeln für Hamilton und Rosberg mit Spannung erwartet worden. Einmal mehr stand das Duo in der ersten Startreihe nebeneinander, für den Fall einer erneuten Kollision hatte die Teamführung beiden knallharte Konsequenzen angedroht.

Doch das Duell in der ersten Kurve fiel aus. Weil es bis kurz vor Rennbeginn heftig geregnet hatte und große Wasserpfützen auf der Strecke standen, ordneten die Rennkommissare einen Start hinter dem Safety Car an.

Zweikampf mit Verstappen

Packend war vor allem der Kampf zwischen Verstappen und Rosberg um Rang zwei. Immer wieder attackierte der Deutsche den 18 Jahre alten Niederländer, doch Verstappen verteidigte sich lange sehr geschickt, ehe er in Runde 39 dem Mercedes nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Rosberg machte sich danach zwar noch an die Aufholjagd auf den enteilten Hamilton. Doch fünf Runden vor Ende bemerkte er plötzlich ein Getriebeproblem. "Benutze nicht den siebten Gang", sagte ihm sein Renningenieur. Am Ende erwies sich dieser Hinweis als folgenschwer.

Erneut Enttäuschung für Vettel

Für den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel setzte sich im zehnten von 21 Saisonläufen die Serie von Enttäuschungen fort. Wie schon in Österreich musste der Hesse wegen eines Getriebewechsels fünf Plätze weiter hinten starten und kam nicht über Platz neun hinaus, nachdem er zudem noch wegen eines überharten Überholmanövers eine Zeitstrafe kassierte. "Das war nicht unser Tag, es waren nicht unsere Bedingungen. Das Auto war schwer zu fahren", erklärte Vettel.

In der Gesamtwertung rutschte der 29-Jährige damit auf Rang fünf hinter Teamkollege Kimi Räikkönen und Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo zurück. Als Siebter sicherte sich auch der Rheinländer Nico Hülkenberg im Force India noch sechs WM-Punkte. Dagegen war für Pascal Wehrlein im Manor das Rennen schon nach sieben Runden beendet, nachdem er auf der feuchten Piste ins Kiesbett gerutscht war.

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