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Formel 1: Pressestimmen zum Doppelsieg beim Großen Preis von Ungarn

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Pressestimmen zur Formel 1  

"Schiffbruch für Ferrari - Zukunft in Gefahr"

25.07.2016, 19:11 Uhr | dpa

Formel 1: Pressestimmen zum Doppelsieg beim Großen Preis von Ungarn. Sebastian Vettel und Ferrari erlebten in Budapest ein enttäuschendes Wochenende. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Sebastian Vettel und Ferrari erlebten in Budapest ein enttäuschendes Wochenende. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Mercedes fuhr auch auf dem Hungaroring in einer eigenen Liga: Beim Großen Preis von Ungarn gab es für die Silberpfeile einen Doppelsieg durch Lewis Hamilton und Nico Rosberg. Vor allem Hamilton wurde dafür von der Presse gefeiert. 

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel verpasste indes als Vierter das Treppchen. Dementsprechend fielen die Reaktionen aus. "Ferrari riskiert das Jahr Null, Krise in Maranello", titelte der Corriere dello Serro, während "La Repubblica" schrieb: "Ferrari macht sich keine Illusionen mehr, jetzt ist die Gefahr Red Bull." Die Pressestimmen im Überblick:

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport": "Hamiltons Herrschaft: Er triumphiert und ist Führender in der WM. Vettel Vierter hinter Ricciardo. Dab Dance für Lewis. Er gewinnt bereits in der ersten Kurve und feiert wie Paul Pogba. Rosberg wird ausgestochen. Doppeltes Überholmanöver: Auf der Strecke und in der WM. Jetzt ist Hamilton der unumstrittene Leader."

"Tuttosport": "Zwei Schläge für Rosberg. Lewis überholt Nico am Start, er kontrolliert ihn und überflügelt ihn in der WM."

"Corriere dello Sport": "Ferrari, roter Schiffbruch. Auch die Zukunft ist in Gefahr. In Budapest gewinnt Hamilton, Vettel und Räikkönen sind nie konkurrenzfähig. Ferrari riskiert das Jahr Null, Krise in Maranello."

"La Repubblica": "Hamilton erobert die Macht zurück. Perfekter Start in Ungarn, sofort vor Rosberg und auch ein Führungswechsel in der WM. Ferrari macht sich keine Illusionen mehr, jetzt ist die Gefahr Red Bull."

FRANKREICH

"L'Equipe": "Wie ein Neustart für Hamilton. Er hätte seine Nummer abziehen können. Im großen Stil. Er hat es vorgezogen, auf dem Podium des Großen Preises von Ungarn auf Nüchternheit zu setzen, statt sein großes Rockstar-Kino abzuziehen. Die Schau hat er auf der Strecke abgezogen, am Steuer. Die Zahlen sprechen für sich selbst. Sie sind klar, unerbittlich, offensichtlich. An diesem Morgen ist Lewis Hamilton der Fahrer mit den meisten Siegen in Ungarn (5), vor einem gewissen Michael Schumacher (4)."

SPANIEN

"El País": "Hamilton schafft die Wende. Mit seinem fünften Saisonsieg macht der Brite seine Aufholjagd perfekt und übernimmt erstmals die WM-Führung."

"Mundo Deportivo": "Chronik eines angekündigten Comebacks. Hamilton hat den Vorsprung von 43 Punkten, den Rosberg noch vor zwei Monaten genossen hatte, zu Staub gemacht."

"Marca": "Der Sohn des Windes. Hamilton erreicht den fünften Sieg aus den letzten sechs Rennen und ist neuer WM-Führer."

"El Mundo": "Hamilton will alles. Er gewinnt in Ungarn, erobert die Spitze der Weltmeisterschaft und macht Rosberg Vorwürfe."

UNGARN

"Nepsazabdsag": "Hamilton hat alles abgeräumt"

"Magyar Nemzet": "Hamilton ist der König des Hungarorings"

"index.hu": "Hamilton ließ Schumacher hinter sich, er ist der Rekordhalter am Hungaroring"

GROSSBRITANNIEN

"Daily Telegraph": "Lewis Hamilton dachte, es würde wie ein langer, beschwerlicher Aufstieg auf einen Berg werden, Nico Rosbergs kolossale WM-Führung aufzuholen. In Wirklichkeit schien es nicht viel härter zu sein als eine entspannte Joggingrunde an der Donau."

"The Sun": "Lew Beauty"

ÖSTERREICH

"Kronen Zeitung": "Hamilton drängte sich mit "Stinkefinger" an die Spitze"

"Die Presse": "Die Krönung einer Aufholjagd"

"Kurier": "Der Weltmeister zieht vorbei. Ein makelloser Lewis Hamilton gewinnt in Ungarn und übernimmt erstmals 2016 die WM-Führung"

SCHWEIZ

"Blick": "Stinkiger Gruss nach Mexiko - Hamilton zeigt Gutiérrez den Mittelfinger"

"Neue Zürcher Zeitung": "Hamilton und die magische Fünf"

"Tages-Anzeiger": "Zermürbend - Lewis Hamilton gewinnt in Ungarn, ist neuer WM-Leader und sorgt bei Teamkollege Nico Rosberg für Frust"

"Basler Zeitung": "Lewis Hamilton schlägt doppelt zu"

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