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Formel 1: Vettel schlägt Alarm - doch Cockpitschutz "Halo" muss warten

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Vorerst kein Cockpitschutz  

Vettel schlägt Alarm - doch "Halo" muss warten

28.07.2016, 19:43 Uhr | sid

Formel 1: Vettel schlägt Alarm - doch Cockpitschutz "Halo" muss warten. "Halo" soll in der Formel 1 mehr Sicherheit geben - ist allerdings umstritten. (Quelle: imago / CMG)

"Halo" soll in der Formel 1 mehr Sicherheit geben - ist allerdings umstritten. (Quelle: imago / CMG)

Die deutschen Top-Piloten in der Formel 1 wollen mehr Schutz, sie wollen ihn so schnell wie möglich - doch die Macher schieben das Thema auf die lange Bank: Die Strategiegruppe der Königsklasse hat eine schnelle Einführung des Cockpitbügels "Halo" verhindert.

Das sagte Promoter Bernie Ecclestone nach einer Sitzung der BBC. Die Formel 1 dürfte damit auch im Jahr 2017 "oben ohne" fahren.

"Wir müssen uns die Details genauer anschauen", sagte Ecclestone: "Wenn man auf die Pros und Contras schaut, haben wir nicht viel Positives entdeckt." Die offizielle Mitteilung der FIA zum Thema stand zunächst noch aus.

Einführung frühestens 2018

Der Entwurf zum Schutz des Kopfes, so der Bericht der BBC, solle nun weiter getestet werden, eine Einführung zur Saison 2018 sei weiter möglich. Dies dürfte die nun zu erwartenden Aufregung allerdings kaum dämpfen.

Denn mit der Entscheidung gegen "Halo" geht die Strategiegruppe mit führenden Vertretern der Teams, des Weltverbandes FIA und des Formel-1-Managements um Ecclestone auf Konfrontationskurs zu den Fahrern, zu den unmittelbar Betroffenen. Zuvor hatten vor allem Sebastian Vettel und Nico Rosberg den Cockpitschutz als alternativlos bezeichnet und waren geradezu genervt von der anhaltenden Diskussion um vermeintliche Nachteile.

"Natürlich gefällt uns allen nicht besonders, wie der 'Halo' aussieht. Aber nichts rechtfertigt den Tod eines Rennfahrers", sagte Vettel vor dem Großen Preis von Deutschland (Sonntag, ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker): "Es sind zuletzt viele Unfälle passiert. Und es wäre wohl das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass man eine Lektion erhält und nichts daraus lernt." Eine ablehnende Haltung sei in diesem Sinne "dumm", die Fahrer seien sich da zuletzt weitgehend einig gewesen.

"Wir haben abgestimmt, und 95 Prozent waren dafür", sagte Ferrari-Pilot Vettel. Auch Mercedes-Fahrer Rosberg unterstrich das: "Wir wollen nicht irgendeine Lösung, wir wollen den 'Halo' im kommenden Jahr."

"Halo" - eine starke Konstruktion

Das Konzept, das nun nicht durchgewunken wurde, umfasst zwei Streben aus Titan, die seitlich am Cockpit nach vorne geführt und in der Mitte von einer Hauptstrebe gestützt werden. Dieser Schutz soll größere Trümmerteile oder Reifen aufhalten und so stark sein, dass er notfalls ein komplettes Auto aushält.

Kritikpunkte gab es einige. So störten sich viele an der für Formel-Autos ungewöhnlichen Optik mit einem Aufbau über der Fahrerkanzel, andere monierten, zu viel Sicherheit lasse die Formel 1 steril wirken. So bezeichnete Lewis Hamilton (Mercedes) das Design noch im Frühjahr als die "hässlichste Neuerung" der Formel 1. Doch sogar der Weltmeister klang zuletzt schon ganz anders, wenn er über die Schutzmaßnahme sprach.

"Wenn du hörst, dass du bei schweren Unfällen eine um 17 Prozent erhöhte Überlebenschance hast, dann werde ich hellhörig", sagte Hamilton. Denn diesen Wert hatte die FIA zuletzt ermittelt und ihn anschließend den Fahrern mitgeteilt. Nach dieser Präsentation, so Rosberg, "kann man eigentlich nicht mehr anderer Meinung sein". Die Mehrheit der Strategiegruppe sah das offenbar anders.

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