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Nico Rosberg: Darum habe ich die Pole Position eingebüßt

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Formel 1  

Nico Rosberg: Nach schwierigen Momenten immer am stärksten

01.08.2016, 12:12 Uhr | dpa

Nico Rosberg: Darum habe ich die Pole Position eingebüßt. Nico Rosberg äußerte sich nach dem Heimrennen enttäuscht.

Nico Rosberg äußerte sich nach dem Heimrennen enttäuscht. Foto: Jan Woitas. (Quelle: dpa)

Hockenheim (dpa) - Fragen aus der Medienrunde an den deutschen Formel 1-Piloten Nico Rosberg nach dessen viertem Platz am Sonntag beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring.

Was war bei Ihrem Start los, durch den Sie ihre Pole Position direkt eingebüßt haben?

Nico Rosberg : Die Kupplung war zu bissig eingestellt. Das hat mich auch überrascht, das hatte ich nicht erwartet. Speziell nach dem Start in der Formationsrunde, als noch alles gut war.

Wie bewerten Sie Ihr Überholmanöver gegen Max Verstappen, für das sie eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen haben?

Rosberg : Das war Rennfahren. Ich war zu dem Zeitpunkt ekstatisch, weil ich so weit von hinten kam und die Position erobert hatte. Ich war überrascht, dass ich dafür eine Strafe bekommen habe.

War die Szene vergleichbar mit der in Österreich gegen Ihren Teamkollegen Lewis Hamilton?

Rosberg : Das kann man nicht vergleichen, das waren andere Positionen. Ich war diesmal klar vorne.

Manchmal gibt es Strafen, manchmal nicht, wie kann man da eine gewisse Konstanz reinbringen?

Rosberg : Diese Schwierigkeit werden wir immer haben. Es können nicht immer dieselben Rennkommissare mit um die Welt fliegen. Es wird immer eine Herausforderung bleiben. Es ist ein schwieriger Bereich, in dem wir uns aber immer verbessern können.

Wie frustrierend war es, noch über die fünf Sekunden Strafe hinaus dort zu stehen, weil eine Stoppuhr nicht funktionierte?

Rosberg : Zu dem Zeitpunkt war es nicht frustrierend, weil ich es nicht wusste. Es kam mir halt nur so vor, als würde ich dort ewig stehen. Im Nachhinein ist es auch nicht so frustrierend, weil so viele Dinge schief gelaufen sind. Da war das nur eine kleine Sache, die auch keinen Unterschied mehr gemacht hat.

Haben Sie direkt gemerkt, dass es zu lange war?

Rosberg : Nein.

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Ihr Teamkollege Lewis Hamilton sah in den vergangenen Wochen enorm stark aus. Was brauchen Sie, um wieder nach vorn zu kommen?

Rosberg : Er sah nicht nur in den vergangenen Rennen stark aus. Er ist stark. Es ist immer ein harter Kampf mit ihm.

Ist es schwerer nach Tagen wie diesen, den Glauben an sich selbst zu wahren?

Rosberg : Nein, weil ich genug Möglichkeiten habe, mir selbst zu zeigen, dass ich nach schwierigen Momenten immer am stärksten bin.

ZUR PERSON: Nico Rosberg (31), belegt in der WM-Wertung der Formel 1 den zweiten Platz. Er hat 19 Punkte Rückstand auf seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton.

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