Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Formel 1 Hockenheim: Die Lehren aus dem Deutschland-Grand-Prix

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fehlerfreier Brite, enttäuschte Deutsche  

Die Lehren aus dem Rennen am Hockenheimring

01.08.2016, 11:34 Uhr | dpa

Formel 1 Hockenheim: Die Lehren aus dem Deutschland-Grand-Prix. Enttäuschung pur: Sebastian Vettel fuhr bei seinem Heimrennen am Podium vorbei. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Enttäuschung pur: Sebastian Vettel fuhr bei seinem Heimrennen am Podium vorbei. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Vier Wochen bleiben nach dem Deutschland-Grand-Prix zum Nachdenken. Vor allem für Nico Rosberg und Sebastian Vettel. Denn die deutschen Hoffnungsträger erlebten beim Formel-1-Rennen am Hockenheimring die nächste Enttäuschung.

Rosberg muss seinen Rückschlag im WM-Duell und die Tatsache verkraften, dass er nach einem 43-Punkte-Vorsprung nun 19 Zähler hinter seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton liegt. Ferrari kommt mit Vettel (diesmal Fünfter) unterdessen statt in die Erfolgsspur nicht zur Ruhe. Die Scuderia ist nun sogar hinter Red Bull - Daniel Ricciardo wurde Zweiter vor Mannschaftsgefährte Max Verstappen - nur noch dritte Kraft in der Königsklasse des Motorsports. Und es gab weitere Erkenntnisse und Lehren vor der anstehenden Sommerpause.

Hamilton ist "an gutem Tag unschlagbar"

Hamilton brachte es selbst auf den Punkt. "Ich habe keine Fehler gemacht", sagte der WM-Spitzenreiter. Schmollend und über sich selbst verärgert hatte er noch die Niederlage in der Qualifikation gegen Rosberg auf dem Hockenheimring kommentiert. Breit grinsend nahm der Brite zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Rennen den Siegerpokal entgegen.

Sein Teamchef Toto Wolff meinte: "An einem guten Tag, denke ich, ist er unschlagbar." Klar ist, Hamilton hat den Schwung auf seiner Seite, muss allerdings bald nach dem Wiederbeginn auch Strafen wegen des Einsatzes neuer Motoren fürchten.

Rosberg zeigt Nerven

Es war das Gegenteil von Hamiltons Wochenende. In der K.-o.-Ausscheidung ließ sich Rosberg nicht mal von einem defekten Gaspedal irritieren. Im Rennen aber misslang ihm der Start.

Rosberg wollte diesen Sieg unbedingt, versuchte es mit einem Überholmanöver, das von den Rennkommissaren bestraft wurde. Nun muss er die beiden jüngsten Niederlagen in Ungarn und Deutschland in den Sommerferien verarbeiten und vergessen.

Doch sein Teamkamerad droht zu enteilen, und Rosberg damit im dritten Jahr nacheinander das Titelduell zu verlieren. Denn in den entscheidenden Momenten war der Deutsche bisher nicht stark genug für den Titel. Vielmehr zeigte der Wiesbadener immer wieder Nerven. Wie auch in Hockenheim.

Formel 1  
Die schönsten Girls des Motorsports

Diese Damen sind nicht nur ein fester Bestandteil der Formel 1. zur Foto-Show

"Noch viel zu tun" für Vettel

Vielleicht kommt Ferrari in den Ferien ein bisschen zur Ruhe. Es täte dem Team gut. Weit, weit weg sind Vettel und Kimi Räikkönen vom ersten Sieg in dieser Saison. Der personelle Umbau mit der Vettel-Ankunft vor gut anderthalb Jahren hat das Team noch lange nicht in die Erfolgsspur zurückgeführt.

Teamchef Maurizio Arrivabene gerät daher immer mehr unter Druck. Ferrari ist nur noch die dritte Kraft: Red Bull hat die Scuderia in der Konstrukteurswertung überholt (Mercedes 415 Punkte, Red Bull 256, Ferrari 242).

"Es ist natürlich enttäuschend, zuhause nicht auf's Podium zu fahren. Es gibt für uns noch viel zu tun, die letzten Rennen waren etwas hubbelig", haderte Vettel. Die Sommerpause und ein wenig Abstand von den beruflichen Sorgen könnten ihm gut tun.

Von der Technik im Stich gelassen

Im Kampf um Tausendstelsekunden geben Formel-1-Ingenieure alles. Es wird getüftelt bis zum Äußersten. Monatelang für ein paar Sekunden und weniger. Die Boxenstopps werden immer weiter perfektioniert. Je schneller, umso besser.

Dennoch läuft nicht immer alles glatt. Auch bei den übermächtigen Silberpfeilen. Bei einer Strafe für Rosberg versagt eine Stoppuhr. Aus fünf vorgeschriebenen werden acht unfreiwillige Sekunden. Das Ding habe sie im Stich gelassen, meinte Teamchef Toto Wolff. Demnächst dürften sie in der Mercedes-Box für solche Fälle sicher eine zweite Uhr mit entsprechender Funktion parat haben.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal