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Formel 1 Belgien: Lewis Hamilton erhält empfindliche Strafe

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Unerlaubter Motorentausch  

Start von ganz hinten: empfindliche Strafe für Hamilton

26.08.2016, 08:38 Uhr | dpa

Formel 1 Belgien: Lewis Hamilton erhält empfindliche Strafe. Lewis Hamilton bei der Pressekonferenz in Spa. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Lewis Hamilton bei der Pressekonferenz in Spa. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Lewis Hamilton nimmt gleich im ersten Formel-1-Rennen nach der Sommerpause in Spa die Strafe für einen neuen Motor in seinem Auto in Kauf. "Es geht darum, den Schaden so gering wie möglich zu halten", sagte der dreimalige Weltmeister.

Der Mercedes-Pilot wird in der Startaufstellung auf jeden Fall 15 Plätze zurückversetzt, teilte sein Team mit. "Ich hoffe, ich komme in die Punkte", erklärte der Brite, dessen Chancen auf den 50. Karrieresieg beim Start in die zweite Saisonhälfte dadurch deutlich geringer geworden sind.

Sieg wird "sehr schwer"

Vor dem 13. Saisonlauf hat Hamilton 19 Punkte Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg. Hamilton hatte einen 43-Punkte-Rückstand aufgeholt und sich mit sechs Siegen in den vergangenen sieben Rennen ein kleines Polster herausgefahren.

"Wir werden die Strafe hier in Kauf nehmen", sagte der 31-Jährige. "Was einen Sieg betrifft: Das ist natürlich das Ziel, aber das ist sehr schwer."

Ein siebter Platz reicht

In diesem Jahr musste Hamilton strafbedingt schon einmal von ganz hinten starten. In China schaffte er es letztlich auf den siebten Platz. Gelingt ihm das wieder, bekäme er sechs Punkte. Die würden reichen, um die Führung im Klassement zu verteidigen. Hamilton hätte dann 223 Punkte.

Rosberg könnte selbst bei einem Sieg lediglich gleichziehen. Beide hätten sechs Siege aus 13 Rennen, Hamilton aber einen zweiten Platz mehr eingefahren als Rosberg.

In Spa lässt es sich gut überholen

"Das machen sie clever, hier kann man gut überholen", hatte der deutsche Force-India-Pilot Nico Hülkenberg schon vor der Bestätigung durch Mercedes eine mögliche Zurückstellung Hamiltons kommentiert. "Es wird härter als im vergangenen Jahr", erklärte der auch nicht sonderlich beunruhigt wirkende Hamilton selbst. Vor einem Jahr hatte er auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs von Startplatz eins aus gewonnen. Von wo genau aus Hamilton nun starten muss, ist noch offen.

Schon vor der Sommerpause war klar gewesen, dass Hamilton nach Motorenproblemen im ersten Saisonabschnitt in Spa-Francorchamps oder eine Woche später beim Großen Preis von Italien in Monza ein neues Triebwerk in seinen Silberpfeil bekommen würde.

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